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Technik

#317 Plug and Play? Pustekuchen!

Meine Freundin und ich sind endlich mal wieder auf Reisen. Das Negative? Das Arbeiten fällt unterwegs immer schwieriger und das liegt nicht nur an den fantastischen Dingen, die man stattdessen machen kann. Dieses Mal scheitert es an einer Komponente, die normalerweise komplett unkompliziert ist: Mein USB-Stick will einfach nicht mit meinem Laptop harmonieren. Ich wollte eigentlich nur schnell einen Text schreiben, ihn auf den USB-Stick ziehen und weiterreichen. Dann kommt die ernüchternde Erkenntnis. Seitdem ich Linux Arch auf meinem Laptop installiert habe, hatte ich noch keinen USB-Stick angeschlossen. Nach dem Anschließen passiert erstmal… nichts. Ich kann nicht auf den Stick zugreifen!

Nach einer kurzen Google Suche – den mobilen Daten sei Dank – befinde ich mich endlich auf dem Weg zur Lösung des Problems. Mit dem Befehl „lsblk“ lasse ich mir die angeschlossenen Datenträger samt ihrer Partitionen anzeigen. Meinem USB-Stick wurde die Bezeichnung sdc1 zugewiesen. Nach dem Befehl „sudo mount /dev/sdc1 /mnt/usb“ habe ich endlich Zugriff auf die gespeicherten Dateien. Gleich darauf überkommt mich aber wieder Ernüchterung: Zugriff ja, aber nur Lesezugriff! Ich kann also sämtliche gespeicherten Dateien öffnen oder abspielen, aber weder verändern noch neue Daten hinzufügen. Google wird also wieder zurate gezogen. Auch dieses Problem haben glücklicherweise (für mich) schon andere gehabt. Die Lösung soll sein, den USB-Stick neu zu formatieren. Dafür müsste ich allerdings ein Komplettbackup des Sticks machen, da ich keine der 64GB gespeicherter Daten verlieren möchte. Das denke ich mir, ist nun aber endgültig zu viel und beschließe dieses Linux-Abenteuer lieber in den trauten vier Wänden meines zuhause einzugehen und mir die Reisestimmung nicht weiter verhageln zu lassen. Den Text schicke ich dann doch lieber dank des Mobile-Daten-Hotspots per E-Mail an meine Freundin. Was habe ich daraus gelernt? Erstens sollte ich die Plug and Play Funktion dringend nachrüsten und zweitens sollte ich wohl einmal alle meine USB-Sticks einmal an meinen Laptop anschließen und gegebenenfalls formatieren, um weitere solcher Überraschungen auf Reisen zu verhindern.