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Reisen

#234 Die traumhaften Azoren

Wer hat schon mal etwas von den Azoren gehört? Ich hoffe doch die meisten von euch. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich selber nicht genau wusste, was es mit dieser unbekannten Inselgruppe so wirklich auf sich hat.

Erst nachdem ich vor ein paar Jahren auf der Suche nach einem besonderen Reiseziel fernab der typischen Pfade war, sind die Azoren auf mein Radar geraten. Etwas Googlearbeit reichte aus, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Azoren sind eine neunköpfige Inselgruppe, die inmitten des Atlantiks zu Hause ist. Bist du also mit dem Flugzeug auf dem Weg nach Amerika und wagst auf der Mitte der Strecke einen klitzekleinen Fallschirmsprung, landest du mit etwas Glück nicht im Wasser, sondern auf festem Land.

Die Inselkette gehört zu Portugal und bietet rund 250.000 Bewohnern ein Zuhause. Im letzten Jahrzehnt sind die hübschen Flecken im Ozean auch für den Tourismus immer interessanter geworden. Das ist auch keineswegs verwunderlich. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und voller Naturwunder. Dich erwarten verwunschene Kraterseen, meterhohe Wasserfälle und einsiedlerhafte Idylle.

Wie und wann bereist du die Azoren am besten? Nun, die Azoren eignen sich fast ganzjährig für einen Besuch. Dank der gemäßigten Klimazone ist es fast immer durchschnittlich warm. Nur die Regenwahrscheinlichkeit nimmt in den Sommermonaten ab. Dafür nimmt aber die Touristenwahrscheinlichkeit zwischen Juli und September erschreckend zu. Wer die Inseln also lieber für sich haben möchte, der weicht am besten auf Mai oder Juni aus.

Anreisen musst du mit dem Flugzeug, aber zwischen den Inseln hast du die Wahl. Es verkehren sowohl Flugzeuge als auch Fähren – zumindest im Sommer. Im Winterhalbjahr fahren die Fähren nur die Inseln des Dreiecks an. Das sind Pico, Faial und São Jorge. Eine Azorenreise will also gut geplant sein. Doch jede Mühe lohnt sich!