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Reisen

#219 Lebensmittelvergiftung im Ausland

Nein, das ist kein Thema, welches man gerne bespricht! Vor allem nicht ausführlich! Aber hiermit bekenne ich mich offen dazu. Ja, ich habe mir bereits eine Lebensmittelvergiftung im Ausland zugezogen. Und das war wirklich keine spaßige Erfahrung. Seitdem achte ich noch mal mehr auf die Hygieneetikette und die Abkochregeln, wenn ich mein Heimatland verlasse.

Es war ein schöner lauer Abend. Wir hatten uns ein leckeres Gericht in einem schnuckeligen Restaurant an der französischen Südküste genehmigt. Da die Speisen an sich schon ordentlich ins Geld gingen, beschlossen wir, auf ein Getränk zu verzichten. Zugegeben, das kommt nicht besonders gut an und ist auch nicht gerade ein Zeichen von vornehmen Verhalten. Doch zwei jungen Studenten kann man so etwas doch mal nachsehen. Oder etwa nicht? Nun ja, der Kellner konnte das offensichtlich nicht! Mit mauligem Gesicht nahm er unsere Bestellung auf und knallte uns Minuten später eine kleine Kanne voller Leitungswasser auf den Tisch. Dieses Wasser hätten wir besser nicht trinken sollen. Jedenfalls steht es bei uns hoch im Verdacht, für den weiteren Verlauf verantwortlich zu sein. Eigentlich hätten wir es sowieso besser wissen müssen. Leitungswasser trinkt man im Ausland grundsätzlich nicht! Es sei denn man ist in einer Region, wo man die Wasserqualität sehr gut einschätzen kann.

Nun ja, mitgefangen mitgehangen. Der nächste Tag brach an und damit auch eine der unangenehmsten Autofahrten. Kaum waren wir ein paar Kilometer gefahren, rumorte der Bauch etwas lauter als gewohnt!

Über Details will hier keiner sprechen, aber dieses Beispiel soll euch nur zeigen, wie schnell so etwas passieren kann. Also achtet darauf, was ihr esst, wo eure Speisen herkommen und ob sie so riechen wie sie sollten! Nicht allen Risiken kann man vorbeugen, aber mit etwas Umsicht vermeidet man zumindest die größeren Patzer!