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#62 Expeditionsfieber

Nach der Ankunft in Peru geht es hinauf auf die Gipfel der Anden. Von dort weiter in den wilden Amazonas Westbrasiliens. Vor Ort wird ein Lager errichtet und die Gruppe in drei Teile aufgespalten. In den nächsten Tagen sollen die Teams aus Abenteuerfreudigen den Amazonas durchstreifen auf der Suche nach bisher unentdeckten Schätzen und Ruinen.

Als Julia mir vor ein, zwei Jahren von einem Facebook-Post erzählte, indem genau für diese Expeditionsreise noch Mitreisende gesucht wurden, war ich hellauf begeistert. Das hört sich doch wirklich unglaublich spannend an! Selbst Julia war von der Idee fasziniert, obwohl in ihr auch ein paar Ängste mitschwangen. Das größte Problem an der Sache? Pro Person sollte die Reise mehrere Tausend Euro kosten. Nicht nur der Flug, sondern auch die nötigen Permits, lokalen Führer und Lastenesel wollen bezahlt werden.

Wer über der Reise dienlichen Fähigkeiten verfügt – zum Beispiel ein abgeschlossenes Medizinstudium, zahlt übrigens weniger. Auch wenn wir als Berichterstatter in Form von Text und Fotografie vielleicht sogar eine Chance auf einen Rabatt gehabt hätten, war die Summe für uns natürlich trotzdem unbezahlbar. Unsere Reisen zeichnen sich bisher eher dadurch aus, dass sie so günstig wie möglich ausfallen. Die paar Tausender liegen bei uns dann doch leider nicht irgendwo in der Ecke rum. Trotzdem finde ich die Idee einer Expeditionsreise faszinierend. Generell zieht es mich sowieso schon an die Orte, die noch nicht so bekannt sind. Glücklicherweise sind nicht alle so kostenintensiv.

Eines Tages aber will ich auch diesen Traum noch verwirklichen. Eine waschechte Expeditionsreise voller Adrenalin und Abenteuer. Der westliche Amazonas hört sich schon mal nicht schlecht an. Eine Reise zu den Polkappen wäre ebenso gut. Bis es aber so weit ist, erfreue ich mich aber an den weniger exklusiven Erlebnisreisen.