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#118 Campinggerichte: der Nudel-Klassiker

Wenn man mal die Fertiggerichte weglässt, ist das einfachste Gericht auf dem Gaskocher wohl Pasta. Ob man dann dazu noch ein wenig Soße macht, treibt den Schwierigkeitsgrad nicht wirklich höher. Ich habe mich ein paar Wochen lang etwas intensiver mit Nudeln auseinandergesetzt und bin seitdem richtig zufrieden mit meinen Kochergebnissen.

Pro Person würde ich in etwa 200g Nudeln einplanen. Die Menge, die du daheim verdrückst, kennst du aber bestimmt sowieso. Das Kochen geht eigentlich genauso wie daheim. Gib die Nudeln in kochendes Wasser. Wenn du die Nudeln ein bisschen aufpeppen willst, gib zwei Zehen zerdrückten Knoblauch, eine Prise Salz und etwas Olivenöl ins Wasser. Nach ungefähr zehn Minuten leichtem Köcheln (abhängig von der Nudelsorte) sollten die Nudeln fertig sein. Parallel zu den köchelnden Nudeln würde ich die Soße vorbereiten. Wenn du zwei Kochfelder/Kocher hast, kannst du sie natürlich auch gleichzeitig zubereiten. Für die Soße schneide ich im Bestfall eine Hälfte einer kleinen Zwiebel und eine Zehe Knoblauch und mische sie der Tomatensoße unter. Dazu kommt ein großzügiger Schuss Olivenöl, viel Pfeffer und Oregano. Sobald die Nudeln fast fertig sind, nehme ich den Topf runter und fange mit der Soße an. Falls du nur einen Topf hast, kannst du die Soße auch zu den fertigen und abgeschütteten Nudeln hinzugeben und noch einmal kurz erwärmen. Besonders gut schmeckt mir die Tomatensoße übrigens, wenn ich sie ein bisschen einkoche. Sprich, ich versuche, dass möglichst viel Wasser verdunstet und die Soße ein wenig dicker wird. Damit die Nudeln in der Zwischenzeit nicht kalt werden, gebe ich sie einfach gegen Ende noch einmal mit in die Soße.

Abgesehen von Pasta mit Tomatensoße ist natürlich auch fast jede andere Pasta-Variation möglich. Ich persönlich stehe aber mittlerweile total auf meine Tomatensoße (mochte ich früher überhaupt nicht) und habe Julia inzwischen so weit, dass sie sagt, dass sie besser als in allen deutschen Restaurants sei und langsam auch die ersten Ergebnisse italienischer Köche einholt. Wie immer macht wohl Übung den Meister!