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#184 Mit dem Zelt unterm Arm

Mit dem Zelt in die weite Welt hinaus zu gehen und an all den schönen Orten entlang des Weges ein paar Tage entspannt zu campen. Das hört sich doch nach einer super Zeit an, oder etwa nicht? An meinen allerersten Campingurlaub erinnere ich mich gar nicht mehr. Kein Wunder. Als Kind kriegt man ja nicht immer alles mit und vor allem behält man nicht all die Erinnerungen im Kopf. An meine erste selbst organisierte Campingfahrt dagegen erinnere ich mich, als ob es gestern gewesen wäre. Zusammen mit Julia und unserem treuen Honda Jazz machten wir uns auf den Weg in Richtung Mittelmeer, genauer gesagt in Richtung Kroatien.

Als wir ohne feste Pläne über die Grenze kamen, verschlug es uns ziemlich schnell in Richtung Rijeka und von dort aus auf die Insel Krk. Dort war dann die ersten Male zelten angesagt. Von Krk aus ging es dann noch per Fähre auf die Nachbarinseln Cres und Mali Lošinj auf denen wir auch ausschließlich jede Nacht im mitgebrachten Zelt verbrachten. Der absolut schönste Campingplatz unserer Reise befindet sich in dem kleinen Dörfchen Valun, direkt am Meer. Das besondere an Valun ist, dass im gesamten Ort keine Autos erlaubt sind. Das macht den kleinen Fischerort zu einer ganz ruhigen und entspannenden Adresse.

Diese Ruhe und Entspannung sind das, was mir beim Campen allgemein auch am besten gefällt. Man erdet sich im wahrsten Sinne des Wortes. Man kommt runter und lässt den Alltagsstress daheim. Auch wenn man gerade bei einer Reise mit einem mobilen Untersatz nicht unbedingt auf das Campen angewiesen ist, ist es meiner Meinung nach fast immer die beste Option. Neben der Geldersparnis ist für mich persönlich auch der Lebensstil beim Campen einfach ein Genuss. Gibt es etwas Besseres, als mit einem Campingkocher bewaffnet den Strand unsicher zu machen, während die Sonne langsam am Horizont verschwindet?!