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Reisen

#253 Eine Reise zu dir selbst

Reisen bedeutet Abenteuer und Entspannung in einem. Wer neue Orte erkundet, lässt den Alltag links liegen und entkommt seiner Komfortzone. Reisen ist etwas ganz Besonderes. Reisen lässt unsere Herzen höherschlagen und bringt uns dazu über uns selbst hinauswachsen. Hört sich zu sehr nach Klischee an, findest du? Aber alles davon ist wahr!

Wir sprechen hier ganz klar nicht von einer simplen Urlaubsreise. Wer sich für ein paar Tage in einem gemütlichen Hotel einnistet, zur Mittagszeit am Strand döst und abends in einem gehobenen Restaurant sein Mahl einnimmt, der hat mit dem „echten“ Reisen erst mal nichts am Hut. Klar ist das auch eine Form von Reisen und wir möchten das auch keineswegs kleinreden oder auf den Erfahrungen von anderen Menschen herumtrampeln. Jeder reist eben so, wie es ihm Freude bereitet und das ist auch genau richtig! Was bei dieser Art von Urlaubsreise jedoch fehlt, ist das Potenzial, sich weiter zu entwickeln und über sich selbst hinauszuwachsen.

Wenn wir in dieser einzigartigen Welt unterwegs sind, bietet fast jeder Tag eine neue Herausforderung. Wir stehen nicht mehr still, sondern sind permanent in Bewegung. Jeder von uns ist mit seinen eigenen Grenzen ausgestattet. Doch jede Reise verlangt, diese Grenzen mehr und mehr zu sprengen. Auf unserer ersten Reise fiel es mir noch schwer, auf einem Campingplatz in Italien im Zelt zu übernachten. Ich war es gewohnt, vier feste Wände um mich zu haben und fühlte mich draußen in der Natur schutzlos ausgeliefert.

Inzwischen reisen wir in unserem kleinen Auto um die Welt, schlafen fast jede Nacht an einem anderen Ort und übernachten häufig irgendwo im nirgendwo. Wildcampen ist für uns zur Normalität geworden. Das hätte sich das neunzehnjährige Mädchen von damals niemals vorstellen können. Heute könnte ich nicht glücklicher damit sein. Es ist von unbeschreiblicher Schönheit, morgens in absoluter Stille zu erwachen und auf dem Gaskocher eine Tasse Tee zuzubereiten. Trotzdem gibt es noch viele Momente, in denen mich diese Art zu Reisen Kraft und Überwindung kostet. Ich freue mich darüber, denn nur wer an sich arbeitet, kann sich wirklich kennenlernen!

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Campingurlaub Reisen

#252 Campingplatz-Talk

Heute Nacht sind wir sehr spät angekommen. Glücklicherweise haben wir in letzter Minute vor Mitternacht noch einen Campingplatz mit geöffneter Schranke gefunden und durften unser geliebtes Auto in einer dünnen Lücke vorne am Meer parken. Nach einer entspannten Nacht und einer guten Mütze Schlaf sitzen wir nun vorne auf unserem Stellplatz und gucken den Wellen zu. Es gibt leckeres Frühstück und die ersten Sonnenstrahlen des Tages. So beginnt ein Morgen richtig! Bald sehen wir die anderen Camper um uns herum aus ihren mobilen Häusern hervorkommen und die ersten Gespräche beginnen! Doch was sind die typischen Gespräche auf einem Campingplatz? Wir haben für dich in der Schatzkiste unserer Erinnerungen gekramt!

Erstes: Wo kommt ihr her? Wie immer, wenn man auf einer Reise fremden Menschen begegnet, wird als Erstes die Frage der Herkunft geklärt! Das interessiert einfach immer! Egal wo, egal wen! Manchmal stellt man überraschend fest, dass man aus der gleichen Gegend stammt und nach einigen Floskeln über diese und jene Stadt ist das Herkunftsgespräch erledigt. Manche Kommunikation ebbt hier sogar schon ab. Je nachdem, ob die Stimmung und die Connection stimmt oder eben nicht!

Zweitens: Reiseroute! Wo wart ihr bisher? Habt ihr dieses und jenes schon gesehen? Dorthin müsst ihr unbedingt noch fahren! Diesen Teil des Gesprächs mag ich am liebsten. Ob man will oder nicht, man bekommt meist jede Menge Tipps an die Hand! Und sehr oft sind diese Tipps wirklich Gold wert! Vor allem wenn ihr in entgegengesetzte Richtung reist, ist dieser Austausch von unendlich große Hilfe. Viele Gespräche gehen hier erst so richtig los! Und nicht selten sind wir den Tipps unserer Camper-Freunde im Anschluss gefolgt. Nur selten mussten wir das bereuen!

Drittens: Das Camping-Wagen ist ebenfalls ein beliebtes Thema. Da wird unser Auto oft einer ausführlichen Musterung unterzogen. Cool finde ich auch immer die Einladungen in andere Reise-Gefährte!

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Lifestyle

#251 Das Prinzip der Belohnung

Ich muss etwas gestehen: Die Motivation ist nicht unbedingt mein bester Freund! Zumindest nicht jeden Tag! Oft muss ich kämpfen, mich durchringen und gegen meine Grenzen angehen! Viel zu oft bin ich faul und antriebslos. An manchen Tagen würde ich die Arbeit an liebsten in die Ecke pfeffern und nie wieder zurückholen! Ich denke, mit dieser Problematik stehe ich nicht allein da. Deshalb habe ich mir eine kleine Selbsttherapie einfallen lassen. Oder eher so was wie einen Trick, der mir dabei hilft meine Motivation aus ihrem Scherbenhaufen zusammenzukratzen. Dieser Trick nennt sich Belohnung!

Grundlegend funktioniert das Ganze folgendermaßen: Du setzt dir feste Ziele. Wenn du sie erreicht hast, dann belohnst du dich. Diese Belohnung sollte natürlich immer angemessen ausfallen. Nur weil du es geschafft hast, deine Wäsche zu waschen, hast du dir noch lange keine Kreuzfahrt verdient. Dafür vielleicht aber eine Minute Ruhe mit einem guten Lied auf den Ohren.

Das Prinzip der Belohnung funktioniert nur, wenn es nicht missbraucht wird. Du machst mit dir selbst einen Deal und musst in der Lage sein, dich auch daran zu halten. Weitere Beispiele: Für jede halbe Stunde, die du für die Uni gelernt hast, darfst du ein Gummibärchen essen. Für das Erledigen deiner Aufgaben im Haushalt gönnst du dir einen entspannten Spaziergang. Dafür, dass du deinen Morgen fleißig genutzt hast, darfst du den Mittag mit einer guten Serie auf dem Sofa verbringen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Du musst sie nur gezielt ausloten und einsetzen.

Das alles erfordert ein großes Maß an Selbstkontrolle. Wer sich selbst ein Bein stellt und sich nicht an seine eigenen Vorgaben halten kann, der sollte es lieber gleich sein lassen. Denn sich selbst zu enttäuschen ist eine der blödesten Sachen, die man sich antun kann. Man verliert das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das ist nichts, was man so leicht wieder beheben kann. Also ganz oder gar nicht! Steh zu dir selbst, aber überfordere dich nicht! Stecke deine Ziele dir da, wo du sie auch meinst schaffen zu können!

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Reisen

#250 Cook it, peel it or leave it

Was bedeutet Cook it, peel it or leave it? Ist das eine magische Zauberformel? Nun ja, so was in der Art. Das ist der Zauberspruch, den du dir am besten tagtäglich ins Gedächtnis rufst, um unangenehmen Reiseerlebnissen vorzubeugen.

Wer gerne reist, der weiß, dass man in manchen Ländern unbedingt etwas gewissenhafter darauf achten sollte, was man zu sich nimmt und wie es zubereitet wurde. Übersetzt heißt der Spruch: Koche es, schäle es oder lass es liegen! Das ist also die Wahl, die du zu treffen hast!

Wasser zum Beispiel sollte immer ausreichend abgekocht werden. Nur so ist sicherzustellen, dass mögliche Keime vernichtet sind. Ähnlich ist es mit Obst und Gemüse. Was du nicht schälen oder abkochen kannst, solltest du nicht verzehren. Auch bei Säften würde ich dir übrigens immer empfehlen nachzufragen, mit welchem Wasser sie zubereitet worden sind. Das Gleiche gilt auch für Eiswürfel in deinem Getränk. Aus diesem Grund bitte ich den Kellner im Restaurant normalerweise auf jegliche Eiswürfel zu verzichten. Und aus dem gleichen Grund sind Bananen ein Obst, das ich im Ausland sehr gerne esse. Die Schale schützt vor Keimen, was den Verzehr der Früchte völlig ungefährlich macht.

Noch einmal: Wie streng du den Spruch befolgen musst, hängt stark von dem Land ab, in dem du dich aufhältst! Am besten unterhältst du dich im Vorfeld mit einem Arzt deines Vertrauens und lässt dich ausführlich über die Situation vor Ort beraten. Auch auf der Seite des Auswärtigen Amtes gibt es häufig hilfreichen Lesestoff.

Ich schlemme mich auch manchmal sehr gerne durch Essensmärkte an irgendwelchen Straßenmärkten. Dabei habe ich nicht unbedingt immer das beste Gefühl. Aber auch hier gilt, dass du ein Auge darauf haben solltest, wie die Lebensmittel aufbewahrt und zubereitet werden. Wenn mir das, was ich dabei sehe, ein sicheres Gefühl gibt, dann wage ich das Experiment. Und bisher ging das auch glücklicherweise noch nie schief!

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Lifestyle

#249 Der Frieden in dir selbst

Du bist verantwortlich für dein Glück, deine Ruhe und deinen Frieden in dir. Frieden kann dir keiner aus dir selbst geben. Du findest Frieden möglicherweise in der gemeinsam verbrachten Zeit mit einem lieben Menschen in einem Song oder vielleicht auch auf einer Reise. Aber den Frieden zu finden, heißt noch lange nicht, dass du ihn auch wirklich fühlst. Gefühle muss man nämlich zulassen.

Um deine Mitte zu finden, wo sich womöglich auch dein Frieden befindet, gibt es eine Menge zutun. Du kannst nicht einfach losstürmen und hoffen, dass sich das positive Gefühl schon von selbst einstellen wird. Das heißt nicht, dass das niemals passieren würde, aber es macht die Sache unwahrscheinlicher. Zumindest für einen Menschen, der sich damit schwertut, bei sich selbst zu sein. Es gibt Menschen, die müssen dafür gar nicht viel tun, denn sie ruhen bereits in sich selbst und fühlen eine Menge Ruhe. Doch so ist eben nicht jeder. Oder vielleicht sollte ich sogar sagen, so sind die wenigsten! Leider! Für die meisten ist es ein harter Kampf. Unser heutiges Leben bietet so viel mehr Stress und Hektik, als für die meisten von uns gut ist. Deshalb verschwindet nach und nach die Ruhe und wir unterdrücken unsere Seelen.

Du willst den Weg zu dir zurückfinden? Dann sieh zu, dass du fühlst. Sieh zu, dass du Situationen schaffst – und zwar wirklich aktiv schaffst – in denen du dich rundum wohlfühlst. Glaube nicht, dass das Leben das schon für dich tun wird oder irgendwer anders. Schaffe dir den Moment und dann lebe ihn. Aus deinem vollsten Herzen! Nimm mit jedem Atemzug das Feeling in dich auf, welches dir Hoffnung gibt. Lass dich voll und ganz auf jede Emotion ein, die aufkommt. Nur in ihrem kompletten Spektrum gelebt, lassen sich Gefühle auch wirklich verarbeiten. Und nur verarbeitete Gefühle sind wirklich echt!

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Reisen

#248 Das beste Planungsmaterial ist eine Landkarte

Wer hier widerspricht, der braucht wirklich gute Argumente. Für meine Reiseplanung, wenn ich denn mal plane, nutze ich Karten in jeder Form. Karten im Internet, im Atlas oder improvisierte selbstgezeichnete kartenähnliche Varianten.

Letztlich ist ziemlich simple, wie meine Planung mit meinem Kartenmaterial abläuft. Ich betrachte die Zeit, die mir zur Verfügung steht, sowie die Spots, die ich abklappern möchte. Zunächst zeichne ich alle interessanten Spots mit verschiedenen Farben ein. Die Farben – normalerweise drei bis vier unterschiedliche – kennzeichnen die Wichtigkeit. Anschließend betrachte ich die Distanzen und gruppiere die Sehenswürdigkeiten. Welche kann ich auf einem Trip verbinden und welche fordern einen großen Umweg. Wie viel Fahrzeit ist es mir wert, dieses oder jenes gesehen zu haben. Schlussendlich lege ich auf die sinnvollste Route fest, welcher ich grundlegend folgen will.

Wenn ich im Zielland angekommen bin, dann modifiziere ich meine Karte auch noch häufig. Während ich meine Route abklappere, merke ich schnell, ob das, was ich mir gedacht habe, auch in Realität funktioniert. Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, aber viel öfters kommt alles anders, als man denkt. Schließlich weiß man im Vorhinein nie, ob die Straße beispielsweise die Qualität hat, die Google Maps ihr zuschreibt und ob man jeden Tag mit dem gleichen Elan aufsteht. Das schöne an der Karte ist, dass ich auch die Optionen eingezeichnet habe, die ich eigentlich aus meiner Route ausgeschlossen habe. Wenn ich merke, eine Region gefällt mir nicht so gut, wie ich bei der Planung gedacht habe, kann ich immer noch Plan B heranziehen.

Spontanität und Planungswille sind die besten Partner. So geht man weder im Chaos noch im strikten Planbefolgen verloren. Die richtigen Karten geben den Überblick dazu.

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Reisen

#247 Die Einzigartigkeit unterschiedlicher Menschen

Das Schöne auf einer Reise ist, dass man über seinen Horizont hinaus wächst. Wann immer du neue Erlebnissen begegnest, begegnet dir auch ein neuer Mensch. Jedenfalls fast immer. Das Interessanteste daran ist zu sehen, dass wir alle Menschen sind und darin uns gleichen. Was jedoch jeden besonders macht, ist sein einzigartiger Charakter. Keiner von uns entspricht den anderen in jedem Detail. Mindestens ein Detail haben wir nur für uns selbst. Und das ist auch gut so!

Sobald wir anerkennen, dass jeder etwas Individuelles in sich trägt, was es zu entdecken gibt, treten wir den Menschen mit einer anderen Einstellung gegenüber. Wir zeigen uns offener und interessierter für das gegenüber. Im Alltag zu Hause erscheint es fast manchmal so, als wären wir an dem Menschen selbst kein Stück interessiert. Wir erwarten nur, dass sie ihre Rolle spielen, ihre Aufgaben erfüllen und sich in das System einfügen. So funktioniert das System um ehrlich zu sein. Jeder bekommt eine Rolle zugewiesen, welche er ausfüllen muss. Das läuft logischerweise nicht so offiziell und unbemerkt ab. Diese Zuteilungen erfolgen nicht über bekannte Gleise in der Öffentlichkeit. Aber in den Tunneln unter der Erde da ist der Zug längst abgefahren. Denn wir alle haben auf die eine oder andere Weise gelernt, uns anzupassen. Das hat zur Folge, dass wir nur noch vielen gesichtslosen Menschen ohne eigene Identität gegenüberstehen. Dass sich das Interesse dieser Menschen füreinander in Grenzen hält, erklärt sich wohl von selbst. Wir kennen uns ja schließlich alle schon. Denn das, was uns einzigartig macht, haben wir auf einem stillgelegten Bahnhof liegen gelassen. Ob wir einen Zug finden, der uns jemals dorthin zurückfährt, ist fraglich.

Auf einer Reise in andere Länder verlassen wir die genormte Ideale unserer eigenen Gesellschaft und treffen auf eine andere Art zu Denken und zu Handeln. Möglicherweise folgen auch die Menschen, die wir auf Reisen antreffen, genormten Idealen. Doch diese sind für uns so anders, dass sie uns ein Stück weit aus unseren eigenen Normen befreien. Und uns wieder für die eigene Einzigartigkeit sowie die der anderen empfänglich machen.

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Reisen

#246 Der perfekte Reisesoundtrack ist Musik

Musik an, Augen zu und schon du bist wieder zurück an dem Ort, wo du dich in dieses Musikstück verliebt hast.

Ed Sheeran und 10.000 Meter über der Erde. Niemals werde ich diesen Moment vergessen. Es war meine erste Fernreise. Ich saß im Flugzeug nach Kuba und hatte diese unglaubliche Musik auf den Ohren. Ein paar Stunden zuvor im Fernbus, hatte ich mir noch schnell das neueste Album von ihm heruntergeladen. Und dann die ersten Klänge. Nach einer ungemütlichen Nacht am Flughafen, einem gewaltigen Ziehen im Magen beim Start und einer klitzekleinen Träne der Erleichterung, befanden wir uns weit oben im Himmel.

An diesem Tag war keine einzige Wolke zu sehen. Bald glitzerte der tiefblaue Ozean unter uns. Von meinem Fensterplatz aus konnte meine Augen nicht mehr von der Erde abwenden. Dazu diese mitreisende Musik. Ich fange jetzt noch an zu lächeln, wenn ich diese Rhythmen höre. Ein warmes und unendlich glückliches Gefühl breitet sich in meinem Bauch aus. Mir fehlen die Worte für diese einzigartige Erinnerung. Doch jedes Mal, wenn die Musik wieder erklingt, ist ein Stück meiner Seele zurück in diesem Flugzeug. Vor mir liegt eine einzigartige Reise, die mir einst so viel Glück beschert hat.

Musik ist ein Magnet für Emotionen, spricht unsere Herzen an und bindet Erfahrungen an Erinnerungen. Musik besitzt die Gabe, uns allein durch eine Abfolge von Tönen in ihren Bann zu ziehen. Auf Reisen bedeutet Musik auch manchmal einen Moment für sich zu haben. Wird einmal alles zu viel, die Eindrücke zu neu und wir brauchen einen Ort der Ruhe, hilft uns Musik für eine gewisse Zeit dabei alles auszublenden.

Außerdem verbindet Musik die Eindrücke, die wir sehen, oft mit frohem Mut und Leichtigkeit. Ein Spaziergang durch die Natur kann mit Musik beschwingt und energievoll oder auch nachdenklich und behaglich sein. Alles eine Sache der Töne. Oft reicht es sogar aus, sie im Kopf zu haben.

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Lifestyle

#245 Der steinige Weg zum Moment

Wie oft dreht die Welt um dich herum durch? Lass mal den letzten Monat Revue passieren? Reichen deine Finger aus, um alle Widrigkeiten in deinem Umfeld zusammen zu zählen? All die schlechten Nachrichten, die die erreicht haben? Und all die Hiobsbotschaften, mit denen einen die Medien in ihren Bann ziehen wollen? Egal wohin wir sehen, im Leben begegnen uns Probleme. Unsere Aufgaben ist es, mit ihnen zu leben zu lernen. Nur wer den Frieden in sich selbst finden, wird die Ruhe spüren, nach der wir alle streben.

Unsere Welt ist seltsam. Zumindest, wenn man sie mal ganz genau betrachtet. Während ich hier sitze und schreibe und es mir eigentlich ganz gut geht, bangen Menschen um ihr Überleben. Manche sterben genau in diesem Moment. Andere wiederum werden geboren. Und wieder andere stehen vielleicht genau jetzt vor dem glücklichsten Augenblick ihres Lebens. Das ist doch völlig verrückt. Wie kann ein einziger Augenblick so viele verschiedene Emotionen umfassen.

Viel zu oft jammern wir oder beschweren uns. Wir schenken Belanglosigkeiten über Übermaß an Aufmerksamkeit und bekommen es einfach nicht hin, im jetzt frei von Widersprüchen zu leben. Wir stellen uns selbst ein Bein und fallen einfach darüber. Genau so sind wir. Bei mir ist das jedenfalls so. Doch wenn dann der Gedanke an all das Leid aufkommt, das gerade anderswo hinein bricht, denke ich mir, dass ich der dümmste Mensch überhaupt bin. In meinem Leben ist zwar schon so viel Mist passiert und es gibt Erlebnisse, die ich für fast jeden Preis der Welt ungeschehen machen würde, aber es gibt immer auch andere Menschen, die leiden. Wenn meine aktuelle Aufgabe also darin besteht, dass ich meinen Weg in meinem Leben finden, dann habe ich es für den Moment im Hier und Jetzt sogar ganz gut getroffen. Also muss ich wohl oder übel aufhören, mich zu beschweren. Jedenfalls über alles Unwichtige. Nimm das Leben wie es kommt und mach das Beste daraus. Das heißt es doch so schön.

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Reisen

#244 Der perfekte Städtetrip

Wie schaut dein perfekter Städtetrip aus? Für mich besteht er aus einer Menge Sightseeing, leckeren Gerichten und einem ausgiebigen Shopping-Abenteuer. Doch von vorne: Wie solltest du deinen Städtetrip gestalte, um das Beste aus ihm herauszuholen.

Für einen gewöhnlichen Städtetrip plane ich normalerweise maximal drei Tage ein. Egal wie groß die Stadt ist, nach mehr als drei Tagen habe ich sowieso genug von dem Trubel und den vollen Straßen. Dann brauche ich mal wieder etwas anderes vor der Kameralinse und vor allem frische Luft zum Atmen. Ja, ich bin ein Städteliebhaber, aber eben in Maßen. Deshalb empfehle ich auch dir – falls du das ähnlich siehst – für die meisten Städte nicht mehr als drei oder vier Tage einzuplanen. Meistens wird es danach auch einfach langweilig. Es sei denn du bist ein großer Museumsfan. Die einzige Stadt, in der ich es sehr viel länger ausgehalten habe, ist übrigens Madrid!

Nun gut wichtig ist auch die Unterkunft. Zentrumsnah oder zumindest in adäquater Laufnähe zum Zentrum ist immer eine gute Sache. Willst du abends noch einen kleinen Spaziergang durch die beleuchtete Straßenidylle unternehmen oder gemütlich essen gehen, wirst du dich freuen nicht auf öffentliche Verkehrsmitteln angewiesen zu sein. Taxis sind mir normalerweise sowieso viel zu teuer. Wenn du nicht so viel Geld für deine Unterkunft ausgeben möchtest, dann such dir ein angenehmes Wohnviertel, das wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt. Eben gerade so weit, dass du den Weg noch laufen kannst. Wenn es schnell gehen muss, nimmst du Bus oder Bahn und abends läufst du eben. Jedenfalls in einer Stadt, die in einem Land liegt, wo man das problemlos machen kann! Nachtspaziergänge durch Städte sind sowieso das Schönste! Plötzlich ist alles so ruhig und verlassen.

Zu einem gelungenen Städtetrip benötigst du auch eine passende Planung. Erstelle dir eine Liste deiner wichtigsten Sehenswürdigkeiten und teile sie in Gruppen ein. Nimm dir pro Tag nicht zu viel vor und plane genügend Zeit zum Entspannen ein! Großstädte sind ganz schön anstrengend!