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#354 L(i)ebe aus vollem Herzen

Wir Menschen neigen dazu, uns zurückzuhalten. Wir zeigen immer nur einen Teil der Wahrheit. Wir neigen dazu Emotionen zu verstecken und uns zu schützen, indem wir nur Ausschnitte unserer Persönlichkeit zulassen.

Doch warum sind wir eigentlich so? Warum gehen wir nie aufs Ganze? Naja – schlussendlich liegt es wohl einfach daran, dass wir riesige Angst davor haben. Nicht unbedingt davor, alles zu zeigen, sondern vor den Konsequenzen. Wir befürchten, dass wir eine Lawine lostreten, die wir nicht kontrollieren können. Also laufen wir auf Zehenspitzen durch die Berge. Dass wir dabei keinen Halt haben und immer wieder drohen abzurutschen, davor verschließen wir die Augen. Dabei ist dieses Risiko so viel größer, als wenn wir einfach mal ehrlich mit uns und unseren Gefühlen umgehen würden.

Du weißt es und ich weiß es. Unser Leben findet genau in diesem Augenblick statt. Kein anderer lebt so wie du. Kein anderer empfindet wie du. Also erlebst nur du diesen Augenblick für dich. Wie soll irgendjemand irgendwann verstehen, was dir dieser Augenblick bedeutet, wenn du ihn nicht teilst? Du musst anfangen, offen zu sein und der Welt deine vollständige Seele präsentieren. Kehre dein Inneres nach außen und lass alle teilhaben.

Wer nicht aus vollem Herzen lebt, der verdrängt immer einen Teil von sich, was ihn daran hindert, ungebremst zu leben und zu lieben. Er dämpft seine Empfindungen und somit sein Glück. Doch was haben wir davon? Die eine oder andere riesige Katastrophe weniger, weil wir unsere Emotionen im Keller verrotten haben lassen? Wahrscheinlich nicht mal das. Jede versteckte Emotion drängt sich irgendwann zurück an die Oberfläche und das mit einer Kraft, die du niemals erwartet hättest. Höchstwahrscheinlich folgt auf jede unterdrückte Katastrophe irgendwann eine mindestens doppelt so heftige. Also hör auf deine Emotionen – und zwar jetzt.

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#353 Glück ist relativ

Glück ist relativ… was bedeutet das? Naja das kommt darauf an. Vor allem darauf, wie du diese Aussage betrachtest. Aber fangen wir mal mit folgender Frage an: Was ist Glück für dich? Ist Glück, nachts am Strand zu spazieren oder mit einem fetten Auto durch die Gegend zu düsen. Liebst du es alleine ein leckeres Mahl zuzubereiten oder genießt du deiner Zeit am meisten im Kreis deiner Familie und Freunde.

Du siehst, Glück ist vielfältig. Jeder empfindet es etwas anders und unter unterschiedlichen Umständen. Glück ist also relativ. Denn es ist nicht für jeden das Gleiche.

Glück zu empfinden ist so leicht, wie es schwer ist. Eigentlich müssten wir doch jeden einzelnen Morgen mit einem freudestrahlenden Lächeln aus dem Bett hüpfen, schon allein deswegen weil wir leben. Doch wie viele von uns tun das denn nun wirklich? Vielleicht der eine unter einer Million. Alle anderen bevorzugen es missgünstig oder unzufrieden zu sein. Statt selber lächelnd aufzuwachen, neiden sie dem einem unter all den Millionen sein Glück. Darüber vergessen sie genau hinzusehen. Sie verlieren sich in Unsicherheit, Unzulänglichkeit und Unglückseligkeit. Dabei haben die meisten alles, was sie brauchen, direkt vor der Nase. Sie müssen es nur anpacken. Das Glück einfangen, das in den allermeisten Augenblicken zu finden ist.

Wir bereuen verpasste Chancen und vergessen dabei, dass in jedem Tag eine neue Chance zu finden ist. Das Glück scheint zu schwer zu fassen. Es entgleitet immer mehr. Dabei musst du bloß zugreifen. Also greif zu. Folge deinem Herzen ins Glück. Dein Herz weiß, wie Glück aussieht – auch wenn du es längst vergessen haben solltest. Fühle in dein Herz oder in deinen Bauch. Wo auch immer du eine winzige Portion Glück das letzte Mal gefühlt hast. Dort hallt das Glück immer noch nach – wartend darauf, dass du es wieder erkennst. An altes Glück lässt sich anknüpfen.

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#350 Wissen, was zählt

Du und zwar nur du entscheidest, was in deinem Leben wichtig ist. Diese Erkenntnis ist möglicherweise einfach, doch bei der Umsetzung hapert es gewaltig. Jedenfalls, was mich betrifft. Mir fällt es unendlich schwer, meine Wünsche und Vorstellungen so umzusetzen, dass ich damit zufrieden bin. Ich verstecke mich vielmehr davor.

Kompromisse sind gut, aber nicht immer richtig. Wenn es um deine Leben und deine Ziele geht, dann darfst du nur bedingt Kompromisse schließen. Doch welche Kompromisse wichtig und auch nötig sind, das erfährst du nur, wenn du dir ganz klar bewusst machst, was du wirklich willst und brauchst.

Geht es beispielsweise um Beziehungen, müssen wir früher oder später alle Kompromisse eingehen. In einer Partnerschaft sind unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse nichts Ungewöhnliches. Wer dann nicht in der Lage ist, sich auch einmal anzupassen oder unterzuordnen, der wir auf die Dauer niemals glücklich werden. Doch gleichzeitig gilt auch, dass man sich selbst treu bleiben und auch für die eigenen Interessen nachhaltig eintreten muss. Wo aber liegt hier die Grenze? Wer sagt dir, wann du für dich eintreten und wann du zurücktreten musst? Natürlich keiner außer dir selbst. Denn du solltest wissen, was dir so wichtig ist, dass kein Kompromiss der Welt in Frage kommt und wann du der Beziehung zur Liebe bereit bist zurückzustehen.

Es ist kompliziert, zwischen den eigenen und fremden Interessen abzuwägen. Doch diese Fähigkeit ist eine der wichtigsten, die es zu kultivieren gilt. In einem Lebensraum, in dem unser Glück von zwischenmenschlichen Beziehungen abhängig ist, sind wir darauf angewiesen. Deshalb zögere nicht und fange noch heute damit an. Wo kannst du starten? Natürlich bei dir selbst. Fang an dich zu verstehen und deine Wünsche einzuordnen. Was brauchst du und weshalb ist das so. Erst wenn du dich selbst verstehst, bist du in der Lage, entsprechend zu handeln.

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#315 Reisesongs, die mich weit weg bringen

In Lieder stecken Gefühle. Gefühle und Erinnerungen. Gefühle, die viel können. Und Erinnerungen, die dich in eine andere Welt bringen. Das Reisen verbinde ich mit so viel Musik und Klängen. Seien es die kubanischen Rhythmen, die in Havanna aus jeder Bar erklingen oder das sanfte Rauschen des Ozeans. Das alles ist Musik in meinen Ohren und geleitet mich an Orte, die ich in meiner Vorstellung oder in meinem Herzen verborgen finden.

Einst saß ich hoch oben in den Wolken, mein Flugzeug nahm Kurs auf Varadero in Kuba und in meinen Ohren ertönten die zarten Klingen von Ed Sheeran. Barcelona. Seitdem brauche ich bloß dieses Lied einzuschalten, meine Augen zu schließen und schon bin ich wieder zurück in diesem Flugzeug. Das lustige daran ist, dass Fliegen mir eigentlich panische Angst macht. Normalerweise reicht ein Gedanke daran, um mich in Unruhe zu versetzen. Doch dieser Augenblick und dieses Lied lassen mich jegliche Angst vergessen. Ich denke nur daran, wie glücklich ich in diesem Moment war und an den tollen Ort, an den mich das Flugzeug gebracht hat.

Ein weiteres Lied, das ich mit dem Reisen verbinde, ist „In love with the world“ von Aura Dione. Sie singt davon, dass sie nie lange an einem Ort bleiben kann und das das eben ein Teil ihrer Persönlichkeit und ihres Lebens ist. Das kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Reisen ist für mich mein Lebenselixier und die beste Medizin gegen fast jede Art von Kummer. Packe ich meine Taschen und starte in ein neues Abenteuer, entsteht da ein Frieden in mir, den ich sonst vermisse.

Musik ist toll. Reisen ist unglaublich. Beides in Kombination ist eine erstklassige Garantie für gute Laune und Positivität. Ich hoffe noch viele tolle Reisen zu erleben und noch viele einzigartige Lieder zu hören. Lieder, die mich berühren, und Reisen, die mich wachsen lassen. Ich reise mit den Augen, dem Herzen, aber auch mit den Ohren. Das ist Reisemusik.

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#314 Natur statt Stadtabenteuer

Wir alle brauchen Abstand. So lautet die Devise. Ich schreibe diesen Artikel im Hinblick auf die kommenden Wochen. Wir alle brauchen einen Ausgleich vom vielen Drinnen-Hocken. Frische Luft und kleine Unternehmungen sind da willkommen. Jetzt ist es an der Zeit, sich auf die Natur zu beschränken. Und zwar am besten auf Natur ab vom Schuss – damit sind die weniger frequentierten Naturziele gemeint. Was kannst du also tun – jetzt, wo du keine Reisen oder ausgedehnten Tagesausflüge mehr unternehmen solltest?

Nun ganz einfach, wir suchen uns kleine Mini-Ausflüge direkt vor unserer Haustür. Das kann ein Spaziergang durch einen nahen Wald sein oder ein Fahrradtrip zum nächsten See. Achte dabei darauf, dass du dir nicht die beliebtesten Ziele der Region herauspickst und dann kann der Spaß beginnen.

Du wirst sehen, die Natur tut gut. Das hat sie schon immer und tut sie noch immer. Die Natur hat etwas zu bieten, das die meisten Städte nicht können: Ruhe, Idylle und Entspannung. Städte sind oft hektisch und schnelllebig, aber in der Natur fallen Stress und Eile von dir ab. Du atmest wieder durch, befreist dich von Chaos, Druck und Enge. Lass dich darauf ein und du wirst mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.

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#261 Arbeite an deiner Einstellung

Du bist du! Das und nichts anderes ist die Wahrheit! Doch wer bist du wirklich? Wer du bist, das spiegelt sich viel in deiner Einstellung zur Welt wieder! Deine Einstellung begründet dein Handeln und wächst aus deinen Erfahrungen. Wie du handelst, beeinflusst deine Erfahrungen maßgeblich. Also ist die Einstellung mit deinem Handeln fast untrennbar verbunden. Sie erwächst aus ihm und bildet seine Grundlage. Unglaublich, wie kompliziert wir Menschen schon wieder sein müssen!

Dass deine Einstellung und dein Handeln derart kreislaufförmig miteinander verbunden sind, ist eine wichtige Erkenntnis. Denn nun weißt du, dass du beides immerfort hinterfragen musst. Nur so kannst du freies und unbeeinflusstes Handeln gewährleisten. Hänge dich nicht an dir selber auf, indem du veraltete Einstellungen zur Maxime deines Handelns werden lässt.

Ein Beispiel: Jemand hat die Erfahrung gemacht, dass fremde Menschen ihn grundsätzlich nicht mögen. Seine Einstellung zu fremden Menschen wird demnach eher negativ sein! Wie wird er sich also gegenüber jemanden verhalten, den er nicht kennt? Möglicherweise misstrauisch, ablehnend und keineswegs offen. Was wird die Folge daraus sein? Logischerweise, dass er bei den meisten fremden Menschen, die er kennenlernt, nicht so gut ankommt. Das wird seine Haltung logischerweise wieder bestätigen und erhärten. Und was ist an alldem schuld? Eine schlechte Erfahrung, die vielleicht sogar schon jahrelang zurückliegt. So was ist so dermaßen menschlich. Leute, uns allen passiert das! Also hört auf, euch von alten Verhaltensmustern leiten zu lassen. Dazu bleibt einem nichts anderes übrig, als seine Einstellung zu überdenken. Doch wie macht man so etwas? Ganz einfach: Man geht ins Gespräch über sich selbst. Mit seinen engsten Mitmenschen oder mit sich selbst. Man thematisiert die eigenen Schwachstellen und wiederkehrende Verhaltensmuster. Man sucht in seiner Vergangenheit nach Gründen und schlechten Erfahrungen. Und dann, wenn man soweit ist, lässt man die unguten Erfahrungen los. Lebe ohne deine alten Erfahrungen. Sie gehören nicht zu dir! Bau dir neue Meinungen von der Welt auf, die dich in die richtige Richtung leiten.

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#257 Bauch siegt über Kopf – schön wär’s!

Gedanken bringen einen oft in eine Lage, in der man lieber nicht sein möchte. Sie machen alles so unnötig kompliziert und lassen einen mit rasendem Kopfschmerz zurück. Denkst du zu viel, leidest du unter nicht endenden Gedankenkarussells. Denkst du zu wenig, stürzt du dich möglicherweise aus Unbedachtheit ins Verderben! Wie immer liegt die Zauberkraft in der goldenen Mitte. Doch wo genau findest du die?

Zunächst einmal ist wichtig zu betonen, dass es nicht nur darum geht, ein Mittelmaß in der Gedankenvielfalt zu finden. Viel wichtiger ist, dass du deine eigene Mitte findest. Okay, dann mach mal! Finde deine Mitte! Ist ja sicher keine große Mühe für dich! Schön wär’s! Das Kreisen um unsere Mitte ist wohl so was wie der Lebensschwerpunkt für uns Menschen. Manchmal sind es größere Kreise, die wir ziehen, ein anderes Mal bewegen wir uns fast auf einem Punkt. Das soll heißen, dass wir das eine Mal schon so gut wie in unserer Mitte angekommen sind, während wir zu anderen Lebenspunkten kaum weiter entfernt sein könnten. Das ist normal, treibt einen aber ab und zu zur Verzweiflung.

Wo befindet sich deine Mitte? Im Kopf wohl eher nicht! Nein, da musst du woanders suchen! Dein Kopf ist Ort der Vernunft, des Abwägens und Anstacheln. Jedoch kein Ort der Ruhe oder ein Ort, an dem man sich findet. Deine Mitte wird wohl eher in der Gegend deines Bauches oder deines Herzens befinden. Am besten probierst du einfach Folgendes aus: Lass einmal alles um dich herum völlig still werden. Die Gedanken drehst du still, so gut das eben klappt und fühlst nur noch in deinen Bauch. Was bemerkst du? Wärme, Kälte oder vielleicht auch Angespanntheit? Dein Bauch verrät dir eine Menge über dich! Wenn er sich leicht zusammenzieht, heißt das zum Beispiel, dass du dich unwohl fühlst. Merkst du rein gar nichts? Dann geht es dir wahrscheinlich momentan einfach gut! Dich belastet nichts und du läufst auch vor nichts davon! Dahin wollen wir alle! Und die größte Chance, dorthin zu kommen ist, dass du möglichst oft in dein Innerstes hörst und deine Gefühle wahrnimmst. Denn dann weißt du wirklich, was in dir vorgeht und was du dir wünscht.

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#255 Dankbarkeit

Jeder von uns hat etwas, wofür er dankbar sein kann! Davon bin ich zu einhundert Prozent überzeugt. Jeder, der lebt, darf schon alleine dafür dankbar sein. Denn egal, wie schwer das Leben ist und egal, woran wir glauben, dieses Leben war ein Geschenk. Wer oder was uns unser Leben geschenkt hat, mal dahingestellt. Es geht hier auch gar nicht darum, jemandem gegenüber Dankbarkeit zu empfinden, sondern einfach um das grundlegende Gefühl dankbar für etwas zu sein.

Ein großes Manko der Menschheit ist, dass wir alles für selbstverständlich halten. Egal, wer wir sind und welche Chancen sich uns bieten, viel zu selten halten wir inne und betrachten und nehmen wahr, welche Glückspilze wir sind. Das fängt damit an, dass wir frühs erwachen, dass wir gesund sein dürfen, dass wir genügend zu essen haben, keine Geldsorgen haben oder ein funktionierendes Gesundheitssystem. Es geht bei den Menschen weiter, die an unserer Seite stehen und den Talenten, die wir haben. Die Sonne, die jeden Morgen aufgeht und der grüne Planet, auf dem wir wandeln. Wir haben wirklich eine ganze Menge an Gründen dankbar zu sein. Jeder hat seine ganz Persönlichen!

Doch wenn ich mal ganz ehrlich mit mir selbst bin, dann weiß ich, dass mir meine Privilegien meist erst dann auffallen, wenn ich in die drohende Lage gerate, sie zu verlieren. Wenn mir Angst und Trauer im Nacken sitzt oder ich in einen blöden Streit geraten. Plötzlich sehe ich mein eigentliches Leben im Glanze eines Regenbogens. Die Tage, an denen ich einfach nur an meinem Schreibtisch sitzen und arbeiten darf, erscheinen wir wie Oasen des wahren Glücks. Dabei sind das oft genau die Tage, von denen ich mir einmal wünschte, dass sie so schnell wie möglich vorüber gehen. Wie naiv man sein kann. Jede Sekunde, in der wir versorgt sind und frei von Sorgen um unser Leben oder das Leben unserer Liebsten, sollten wir in tiefster Dankbarkeit verbringen. Viel zu schnell ändern sich die Karten. Also sieh jetzt, was du hast! Damit du es genießen kannst!

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#251 Das Prinzip der Belohnung

Ich muss etwas gestehen: Die Motivation ist nicht unbedingt mein bester Freund! Zumindest nicht jeden Tag! Oft muss ich kämpfen, mich durchringen und gegen meine Grenzen angehen! Viel zu oft bin ich faul und antriebslos. An manchen Tagen würde ich die Arbeit an liebsten in die Ecke pfeffern und nie wieder zurückholen! Ich denke, mit dieser Problematik stehe ich nicht allein da. Deshalb habe ich mir eine kleine Selbsttherapie einfallen lassen. Oder eher so was wie einen Trick, der mir dabei hilft meine Motivation aus ihrem Scherbenhaufen zusammenzukratzen. Dieser Trick nennt sich Belohnung!

Grundlegend funktioniert das Ganze folgendermaßen: Du setzt dir feste Ziele. Wenn du sie erreicht hast, dann belohnst du dich. Diese Belohnung sollte natürlich immer angemessen ausfallen. Nur weil du es geschafft hast, deine Wäsche zu waschen, hast du dir noch lange keine Kreuzfahrt verdient. Dafür vielleicht aber eine Minute Ruhe mit einem guten Lied auf den Ohren.

Das Prinzip der Belohnung funktioniert nur, wenn es nicht missbraucht wird. Du machst mit dir selbst einen Deal und musst in der Lage sein, dich auch daran zu halten. Weitere Beispiele: Für jede halbe Stunde, die du für die Uni gelernt hast, darfst du ein Gummibärchen essen. Für das Erledigen deiner Aufgaben im Haushalt gönnst du dir einen entspannten Spaziergang. Dafür, dass du deinen Morgen fleißig genutzt hast, darfst du den Mittag mit einer guten Serie auf dem Sofa verbringen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Du musst sie nur gezielt ausloten und einsetzen.

Das alles erfordert ein großes Maß an Selbstkontrolle. Wer sich selbst ein Bein stellt und sich nicht an seine eigenen Vorgaben halten kann, der sollte es lieber gleich sein lassen. Denn sich selbst zu enttäuschen ist eine der blödesten Sachen, die man sich antun kann. Man verliert das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das ist nichts, was man so leicht wieder beheben kann. Also ganz oder gar nicht! Steh zu dir selbst, aber überfordere dich nicht! Stecke deine Ziele dir da, wo du sie auch meinst schaffen zu können!

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#249 Der Frieden in dir selbst

Du bist verantwortlich für dein Glück, deine Ruhe und deinen Frieden in dir. Frieden kann dir keiner aus dir selbst geben. Du findest Frieden möglicherweise in der gemeinsam verbrachten Zeit mit einem lieben Menschen in einem Song oder vielleicht auch auf einer Reise. Aber den Frieden zu finden, heißt noch lange nicht, dass du ihn auch wirklich fühlst. Gefühle muss man nämlich zulassen.

Um deine Mitte zu finden, wo sich womöglich auch dein Frieden befindet, gibt es eine Menge zutun. Du kannst nicht einfach losstürmen und hoffen, dass sich das positive Gefühl schon von selbst einstellen wird. Das heißt nicht, dass das niemals passieren würde, aber es macht die Sache unwahrscheinlicher. Zumindest für einen Menschen, der sich damit schwertut, bei sich selbst zu sein. Es gibt Menschen, die müssen dafür gar nicht viel tun, denn sie ruhen bereits in sich selbst und fühlen eine Menge Ruhe. Doch so ist eben nicht jeder. Oder vielleicht sollte ich sogar sagen, so sind die wenigsten! Leider! Für die meisten ist es ein harter Kampf. Unser heutiges Leben bietet so viel mehr Stress und Hektik, als für die meisten von uns gut ist. Deshalb verschwindet nach und nach die Ruhe und wir unterdrücken unsere Seelen.

Du willst den Weg zu dir zurückfinden? Dann sieh zu, dass du fühlst. Sieh zu, dass du Situationen schaffst – und zwar wirklich aktiv schaffst – in denen du dich rundum wohlfühlst. Glaube nicht, dass das Leben das schon für dich tun wird oder irgendwer anders. Schaffe dir den Moment und dann lebe ihn. Aus deinem vollsten Herzen! Nimm mit jedem Atemzug das Feeling in dich auf, welches dir Hoffnung gibt. Lass dich voll und ganz auf jede Emotion ein, die aufkommt. Nur in ihrem kompletten Spektrum gelebt, lassen sich Gefühle auch wirklich verarbeiten. Und nur verarbeitete Gefühle sind wirklich echt!

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#245 Der steinige Weg zum Moment

Wie oft dreht die Welt um dich herum durch? Lass mal den letzten Monat Revue passieren? Reichen deine Finger aus, um alle Widrigkeiten in deinem Umfeld zusammen zu zählen? All die schlechten Nachrichten, die die erreicht haben? Und all die Hiobsbotschaften, mit denen einen die Medien in ihren Bann ziehen wollen? Egal wohin wir sehen, im Leben begegnen uns Probleme. Unsere Aufgaben ist es, mit ihnen zu leben zu lernen. Nur wer den Frieden in sich selbst finden, wird die Ruhe spüren, nach der wir alle streben.

Unsere Welt ist seltsam. Zumindest, wenn man sie mal ganz genau betrachtet. Während ich hier sitze und schreibe und es mir eigentlich ganz gut geht, bangen Menschen um ihr Überleben. Manche sterben genau in diesem Moment. Andere wiederum werden geboren. Und wieder andere stehen vielleicht genau jetzt vor dem glücklichsten Augenblick ihres Lebens. Das ist doch völlig verrückt. Wie kann ein einziger Augenblick so viele verschiedene Emotionen umfassen.

Viel zu oft jammern wir oder beschweren uns. Wir schenken Belanglosigkeiten über Übermaß an Aufmerksamkeit und bekommen es einfach nicht hin, im jetzt frei von Widersprüchen zu leben. Wir stellen uns selbst ein Bein und fallen einfach darüber. Genau so sind wir. Bei mir ist das jedenfalls so. Doch wenn dann der Gedanke an all das Leid aufkommt, das gerade anderswo hinein bricht, denke ich mir, dass ich der dümmste Mensch überhaupt bin. In meinem Leben ist zwar schon so viel Mist passiert und es gibt Erlebnisse, die ich für fast jeden Preis der Welt ungeschehen machen würde, aber es gibt immer auch andere Menschen, die leiden. Wenn meine aktuelle Aufgabe also darin besteht, dass ich meinen Weg in meinem Leben finden, dann habe ich es für den Moment im Hier und Jetzt sogar ganz gut getroffen. Also muss ich wohl oder übel aufhören, mich zu beschweren. Jedenfalls über alles Unwichtige. Nimm das Leben wie es kommt und mach das Beste daraus. Das heißt es doch so schön.

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#243 Die Leere in uns bekämpfen

Manchmal schauen wir in uns hinein und da ist einfach rein gar nichts. Kein Gefühl, kein Ziel und kein Bestreben, für das es sich zu kämpfen lohnt. Das ist okay! Gefühle kommen und gehen und ab und zu geht eines, ohne dass ein neues kommt!

Diese Leere kann einem ganz schön Angst machen. Denn wir alle wollen fühlen. Gefühle geben uns das Empfinden am Leben zu sein. Denn Menschen definieren sich über sie. Aber Gefühle bedeuten auch mal schwach zu sein oder sich unsicher zu fühlen. Diese Emotionen sind von vielen Menschen verhasst. Daraus folgt, dass wir unsere Gefühle aus unserem Leben verdrängen. Nicht unbedingt mit Absicht, sondern eher automatisch. Denn um funktionieren zu können, müssen wir uns von aller Ablenkung freischaufeln. Unsere Gesellschaft verlangt praktisch als höchstes Gut von uns zu funktionieren. Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass wir die Gefühle nicht wollen. Eigentlich wollen wir sie um jeden Preis. Doch wir wollen sie einfach und unkompliziert. Wir wollen fühlen und trotzdem funktionieren.

Wie soll das funktionieren? Fühlen und funktionieren? Die Leere überwinden? Nun, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Jedenfalls kenne ich persönlich nur zwei. Die eine besteht darin, dass man Gefühle nur sporadisch zulässt. Nur in den Situationen, in denen man sich sicher fühlt. In Situationen, in denen wir funktionieren müssen, lassen wir unsere Gefühle außen vor und werden zu Robotern. Mich macht diese Lösung jedoch keineswegs glücklich. Denn wer lernt, seine Gefühle auszuschalten, der erlangt eine äußerst ungute Macht über seine Gefühle. Er neigt dazu, zu viel zu verdrängen und baut sein Kartenhaus auf dem Sand. Denn echte Stärke und Authentizität sieht anders aus.

Also schlage ich dir Möglichkeit Nummer zwei vor. Nimm jedes einzelne Gefühl wahr, wie es eben ist und wann auch immer es kommt. Lebe es, lass es dich mitreißen und lass dir ruhig auch mal Schwäche oder Unsicherheit anmerken. Das macht dich menschlich. Und du bist ein Mensch! Also verhalte dich auch so! Wenn du den Gefühlen zeigst, dass sie willkommen sind, wenn dein Bauch und dein Herz nicht mehr jedes aufkommende Gefühl mit Härte bekämpfen, dann bist du auch für die schönen Gefühle bereit. Das Leben geht auf und ab. Ein altbekanntes Sprichwort besagt, dass nur nach einem ab ein auf kommen kann. Genauso ist es mit unseren Gefühlen. Nur durch die komplette Gefühlsbandbreite hast du die Chance auf vollkommenes Glück!

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#239 Etwas Besonderes vornehmen

Glück sind die kleinen Dinge! Schon, oder? Aber definitiv nicht nur! Glück liegt natürlich auch im Großen und Besonderen! Da gibt es sogar besonderes Glückspotential. Das Besondere kommt aber nicht immer von selbst von dir. Du musst es dir selbst schaffen. An besonderen Tagen ist das nicht wirklich schwer. Geburtstage, Jahrestage oder Feiertage tragen das Besondere schließlich in sich. In deinem Everydaylife sieht das aber schon ganz andres aus: Die Oasen des Glücks kannst nur du höchstpersönlich in deinen Alltag hineinrufen.

Wie also kommst du an einem ganz gewöhnlichen Tag zu einem besonderen Gefühl? Ganz einfach: Nimm dir etwas Besonderes vor! Mach etwas, was du schon immer mal tun wolltest und wovon du denkst, dass es dich glücklich machen wird. Etwas, was du normalerweise nicht einfach so tun würdest. Doch alles, was du niemals einfach so tun würdest, solltest du auf der Stelle tun. Genau jetzt! Okay, wahrscheinlich wird alles auf einmal zu viel und zu chaotisch, aber schiebe deine Wünsche bitte nicht auf die lange Bank! Denn wer weiß, wie dein Morgen aussehen wird? Du lebst heute und deshalb sollten deine Träume ebenfalls heute leben. Dazu bist du gefragt! Stürm da raus und hau dein Leben um. Mit deiner Besonderheit!

Wieso kannst du nicht an einem Dienstag ins Kino gehen? Wiese sollte man nicht über das Wochenende ans Meer fahren? Warum nicht am Mittwochmorgen im See schwimmen gehen? Warum kann an einem Donnerstag keine laute Musik gehört werden? Warum ist ein Freitag nicht zum Träumen da? Jeder Tag ist deiner! Verwandle deine Tage in deine Art des Besonderen! Du wirst garantiert glücklicher, als du es bist, wenn du das Glück nur in der Ferne vorbeiziehen siehst. Hör auf zu warten, dass es sich bei dir niederlässt. Zwinge es lieber dazu, an deinem Leben teilzuhaben. Der Schmied deines Glücks bist nur du! Also triff Entscheidungen, die für dich Glück bedeuten! Und glaub mir, wenn du nach ihnen suchst, wirst du immer Gründe finden, die dagegen sprechen! Versprochen! Aber weißt du was: Die wenigsten Gründe machen das Glück unmöglich! Sie fordern das Glück, möglicherweise auf verzweigte Wege zu gehen, aber sie stehlen es nicht! Öffne dem Glück die Tür in dein Leben, indem du ihm den Weg zeigst!

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#237 Feier die kleinen Momente

Wie oft heißt es, wir sollen die kleinen Momente feiern! Jeder Moment ist ein Moment, der zählt. Und deswegen müssen wir auch jeden einzelnen Moment genießen. Das ist aber gar nicht immer so einfach! Oder siehst du das anders?

Let’s go and get our life right! Das sollten wir uns alle jeden Morgen auf ein Neues sagen! Doch die kleinen Widrigkeiten des Lebens machen genau das so schwer. Wir straucheln, brechen manchmal ein und kämpfen und mühevoll wieder nach oben. Wir sehen das Licht weit am Ende des Tunnels. Häufig bleiben unsere Augen an diesem Licht haften. Umso dunkler es um uns herum ist, desto mehr fokussieren wir dieses Licht. Doch mal ehrlich gesprochen: Wer weiß schon, was dieses Licht wirklich für uns bereit hält? Und wie lange es dauern wird, bis wir dort ankommen? Das kann dir keiner sagen. Was ich dir aber sagen kann: Je fester und länger du ins Licht schaust, desto mehr verlierst du die Sehkraft für die kleinen, feinen Lichtscheine um dich herum. Jeder Tunnel hat dünnere Stellen und möglicherweise Türen, durch die winzige Lichtfunkeln ins Dunkle dringen. Diese dünnen Lichtstrahlen sind schwer zu sehen oder sogar fast unmöglich, wenn du nicht auf sie achtest. Dieses Licht kann nur für dich scheinen, wenn du ihm eine Chance gibst.

Wollen wir diese Metapher einmal auf dein Leben übertragen: Wir alle haben klare Ziele, Träume und Vorstellungen vor Augen! Meistens halten uns diese über Wasser, wenn alles um uns herum droht im Chaos zu versinken. Häufig sind wir so sehr damit beschäftigt, uns an unseren Wünschen festzuhalten, dass wir nicht mehr im Hier und Jetzt leben. Wir träumen immer nur von besseren Tagen, ohne zu wissen, wann sie kommen werden und wie genau sie aussehen. Dabei übersehen wir die kleinen Dinge in unserem Leben, die uns glücklich machen könnten. Das Leben spielt sich im hier und jetzt ab. Nicht in unseren Träumen oder in unserer Zukunft. Fast jeder Tag trägt auch einen schönen Moment in sich. Manchmal ist es unmöglich, ihn zu sehen, doch meistens muss dazu nur mit offenen Augen durch das Leben gehen!

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#235 Unfreundlichkeit – Eine Krankheit der Gesellschaft

Viel zu oft begegnet man im Alltag unfreundlichen Menschen. Gesten der Ungeduld sind keine Seltenheit. Chefs lassen ihren Unmut an Mitarbeitern aus, warten zu müssen bringt die schlechtesten Seiten des Menschen hervor und sowieso wird jeder verurteilt, der uns gerade nicht in den Kram passen. Wo immer Menschen aufeinandertreffen, ist ein böser Gedanke oder ein böses Wort nicht allzu fern.

Warum behandeln wir unsere Mitmenschen nicht einfach als das, was sie sind: eben MIT-MENSCHEN. Menschen, die einfach nur Menschen sind und mit dir gemeinsam existieren. Lass sie existieren. Lass sie sie selbst sein und gib ihnen dabei das Gefühl, dass du an ihrer Seite bist. Dazu müsst ihr euch weder kennen noch mögen. Doch wenn wir uns diese Welt teilen, dann sollten wir einfach Seite an Seite stehen. Unfreundlichkeiten verhindern das und geben uns allen das Gefühl, Einzelkämpfer zu sein!

Wo fängt Unfreundlichkeit an? Es kann ein verurteilender Blick sein, eine unterlassene Hilfeleistung, böses Getuschel hinten rum, eine vernichtende Beschimpfung oder einfach nur ein mieser Gedanke! Menschen merken schnell, wie jemand zu ihnen eingestellt ist.

Warum ist Unfreundlichkeit überhaupt so ein großer Teil in unserer Realität geworden? Waren Menschen schon immer so ungehobelt im Umgang miteinander? Ich fürchte ja! Früher liefen die meisten Fehden nur auf versteckteren Wegen ab. Heute ist unsere Gesellschaft in jeder Hinsicht offener. Man muss sich weniger zurückhalten. Das bedeutet aber auch, dass Unfreundlichkeiten immer stärker an die Oberfläche treten. Darüber muss man sich dennoch wundern! Wenn wir offener und authentischer werden, dann sollte das der Unfreundlichkeit eigentlich den Wind aus den Segeln nehmen! Unfreundlichkeiten tarnen oft unsere echten Gefühle! Wer verletzt ist, Sorgen hat oder einfach nur im Stress ist, der neigt oft dazu, das unter unfreundlichem Gehabe zu tarnen. Warum wandeln wir Unfreundlichkeit nicht stattdessen in Ehrlichkeit um? Statt den Kassierer anzublaffen, warum alles solange dauert, wäre es doch auch eine Möglichkeit, einfach das zu sagen, was wirklich dahintersteckt: Zum Beispiel könnte man dem Supermarktmitarbeiter oder dem Menschen hinter einem an der Kasse einfach mal erzählen, wie beschissen der Tag bisher gelaufen ist! Ein unvorstellbarer Gedanke! Aber was hätten wir eigentlich zu verlieren? Wäre die Chance, dass wir etwas gewinnen, nicht viel größer? Wir bekommen neue Ansichten zu unserem Problem, geraten in Austausch mit anderen Leuten und werden möglicherweise sogar aufgebaut!

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#231 Gefühle – Wer mag die schon?

Die Gefühle anderer kann man häufig nur sehr schwer deuten. Wir alle haben gelernt, in der Gesellschaft Masken aufzuziehen – und nein, damit meine ich nicht die Coronazeit! Die Masken, die ich meine, sind viel unsichtbarer. Sie rauben uns nicht die Atemluft, aber dafür manchmal die Lebenslust. Wir alle zähmen unsere Gefühle oder unterdrücken sie, weil wir denken, dass wir sonst nicht akzeptiert werden. Viel zu oft haben wir gelernt, dass man sich anpassen muss und am besten nicht aus der Masse hervorsticht. Und die breite Masse hat nun mal keine besonders markanten Gefühle. Zumindest wirkt es so von außen betrachtet.

Meiner Meinung nach ist das aber keineswegs so. Wir alle haben massig Gefühle. Positive sowie negative. Und daran ist auch rein gar nichts Schlechtes. Gefühle gehören zu uns wie Fische ins Wasser. Schlecht ist nur, dass wir inzwischen den Bezug zu unseren Gefühlen soweit verloren haben, dass wir oft nicht einmal genau wissen, was wir selber fühlen. Wir stochern im Dunkeln und verdenken uns in unseren Gedanken. Und meist kommt dabei rein gar nichts Gutes heraus. Unterm Strich leiden wir alle unter Stress, Anspannung, ungesagten Wörtern und ungelebten Träumen? Und warum das Ganze? Weil irgendjemand mal beschlossen hat, dass das Zusammenleben leichter ist, wenn man nicht immer all die Jammereien unserer Mitmenschen auf das Brot geschmiert bekommen. Wir wollen scheinbar nicht wissen, dass jemand anders traurig ist, unsicher oder einfach gelangweilt. Wir wollen keine zu starken Meinungen oder Gefühlsausbrüche! Unser Konfrontationswille liegt bei unter null. Was dabei auch unter den Tisch fällt, ist die geteilte Freude, die strahlenden Augen im Umgang miteinander und die ehrliche Aufrichtigkeit. Wir sind eher funktionierende Marionetten als Menschen mit echten Gefühlsregungen!

Lasst uns die Mauern einreißen. Anstelle all dieser Gefühlsmasken sollten wir schleunigst mal wieder lernen, in uns hineinzuhorchen und das, was wir da hören, ganz offen zu kommunizieren. Dieses Leben ist zu kurz, um nicht zu fühlen! Wer fühlt, der will das teilen!

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#229 Inspiration finden

In fast jedem Augenblick deines Lebens ist Inspiration zu finden! Auch wenn man es manchmal nicht sieht, steckt in so gut wie allen Momenten Potenzial. Ein paar spezielle Momente mal beiseitegelassen. Es gibt in jedem Leben Erlebnisse, die so grauenvoll sind, dass man in ihnen einfach kein Potenzial sehen mag und auch nicht kann! Das ist erschreckend furchtbar, aber es ist eben einfach so. Das muss man wohl akzeptieren. Doch in allen anderen Augenblicken gilt: Augen auf und der Inspiration entgegengehen.

Worin zeigt sich Inspiration? Nun, das ist für jeden unterschiedlich. Es kommt schließlich ganz darauf an, wozu wir die Inspiration brauchen. Doch uns alle vereint, dass wir immer nach einem möglichst schönen und erfüllten Leben streben. Was inspiriert uns zu genau diesem Leben? Nun, das ist wohl zunächst einmal jede Erfahrung, die uns aus dem Kreislauf unseres Alltags befreit. Ich denke dabei an einen Spaziergang im Sonnenaufgang, eine durchfahrene Nacht ans Meer, eine besondere Geste eines lieben Menschen oder Ähnliches. Es gibt aber auch noch so viele noch kleinere Dinge, die uns Inspiration schenken können. Sieh dir beispielsweise den Himmel mal ganz genau an, betrachte die Form der Wolken, schau den Autos beim Dahinflitzen zu oder gönn dir ein richtig leckeres Essen. All diese Erfahrungen geben dir Kraft und Frische. Genau das, was du brauchst, um neue Lebensinspiration aufkommen zu lassen. Also lebe dein Leben und es wird dich zu noch mehr Leben inspirieren.

Wir alle fühlen uns ab und zu ausgebrannt und uninspiriert. Auch das ist völlig normal. Inspiration lässt sich eben nicht erzwingen. Der beste Weg zurück ist oft, sich eine kleine Pause zu gönnen. Manchmal darf man auch einfach mal etwas Uninspiriertes machen, um zurück auf die Beine zu kommen. Warum nicht einfach ein paar Stunden vor dem Fernseher sitzen, bis die Energie für dein Leben zurückkommt? Ab und zu ist das eben das Einzige und Richtige!

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#211 Jeder Tag ist ein Tag, den man leben sollte

Wieso verstecken wir uns immer hinter all diesen unbedeutenden Dingen? Wir beschweren uns über Kleinigkeiten, warten auf Übermorgen und sind viel zu oft unzufrieden. Das hat möglicherweise damit zu tun, dass wir gerne nach mehr streben, aber dabei vergessen zu bedenken, dass nicht immer nur der Fortschritt zählen sollte. Eigentlich ist alles, was wirklich zählt, der Moment, in dem du lebst. Denn diesen Moment wirst du niemals zurückbekommen. Nickelback hat es in seinem Lied sehr gut auf den Punkt gebracht: Du solltest jeden Tag so leben, als ob es dein Letzter wäre. Das ist es, was jedem Tag Bedeutung und Würde gibt. Natürlich ist das eine unfassbar große und schwere Aufgabe! Doch es ist die Mühe mit Sicherheit wert.

Manchmal fällt es mir schwer hinzusehen, wenn so viele Menschen an ihrem Leben vorbei leben. All die unnützen Dinge, die wir im Kopf haben und all die verschenkten Gedanken und Energie. Ein Beispiel: Warum denken wir überhaupt über fremde Menschen nach, die nichts mit unserem Leben zu tun haben? Warum regt es uns auf, wenn jemand etwas tut, was wir als komisch erachten? Was hat es für uns denn überhaupt für eine Bedeutung, wenn jemand anderes aus der Reihe tanzt? Wahrscheinlich kümmert es uns einfach nur deshalb, weil wir uns darüber von uns selbst ablenken. Mit jedem Gedanken, der an jemanden anderen gerichtet ist, bleibt es uns erspart, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Es macht oft große Angst, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Denn die Wahrheit ist oft, dass wir keinerlei Ahnung haben, wer wir sind und wie wir dahin kommen, wohin wir wollen. Doch in unserem Leben sind diese Fragen die allerwichtigsten für uns! Wir leben jetzt, das ist unser Tag und dieser Tag will gelebt werden. Gelebt in unserem Sinne! Nicht in Gedanken irgendwo da draußen! Sondern nur bei dir selbst! Hole das beste aus deinem Tag heraus, indem du anfängst. Das dürfen auch die kleinsten Babyschritte sein. Hauptsache, du tust etwas, von dem du denkst, dass es dich weiterbringt.

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#209 Sei Du selbst

Was spricht eigentlich dagegen einfach du selbst zu sein? Bist du nicht gut genug für die Welt? Für deine Arbeit, für deine Freunde, für deine Beziehung, für dich? Hast du es überhaupt schon mal versucht? Wir alle sind Meister des Verkünstelns. Wir alle spielen Versionen von uns selbst, sobald wir mit anderen Personen konfrontiert werden. Zu oft versuchen wir das zu sein, was wir denken, dass andere in uns sehen wollen. Selbst der Mensch, der seine Klappe am weitesten aufreißt und behauptet, immer authentisch zu sein, ist nur die Variante von sich, die er glaubt, sein zu müssen. Das trifft fast auf jeden Weltbürger zu. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.

Hast du schon einmal einen Menschen getroffen, der einfach nur in sich ruhte? Jemand, der im Gespräch dir das Gefühl vermittelt hat, absolut sicher und gut aufgehoben zu sein? Ein Mensch, der seine Meinung klar und deutlich ausdrückte, aber auch andere Ansichten offen eine Chance gewährte? Ich habe von dieser Sorte Mensch leider bisher viel zu wenige Menschen getroffen. Ich würde behaupten, dass umso ruhiger ein Mensch in der Begegnung mit anderen ist, desto echter und authentischer ist er auch mit sich selbst. Wer sich selbst akzeptiert, der akzeptiert oftmals auch seinen Gegenüber. Denn es gäbe dann nichts, wovon wir davon laufen müssten. Wer weiß, wer er selbst ist, der braucht keine Bestätigung und kann viel leichter mit Widerständen umgehen. Denn er ist sich selbst die Stütze, die er dafür braucht. Also fang an! Geh da raus und sei du selbst! Das kann wehtun und dich in schwierige Situationen führen. Am Ende wirst du aber einen dicken, fetten Nutzen daraus ziehen! All die Worte, Atemzüge und Gedanken, die du an eine Variante von dir verschenkt hast, die nicht deiner echten Person entsprechen, gehören dann endlich der Vergangenheit an. Du bist der Mensch, der du bist. Die Welt soll dich sehen! Denn du bist gut genug! Für dich und für alle anderen! Denn es gibt keinen Menschen, der das Recht hat, darüber zu urteilen, ob du gut genug bist. Das steht außer Frage!

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#207 Selbstsucht vs. Selbstliebe

Wir alle werden von Zeit zu Zeit mit dem Mindset der Selbstliebe konfrontiert. Denn diesem Lebensprinzip unterliegt eine Menge und davon ist vieles abhängig. Man muss lernen, sich selbst zu lieben und auf umfassende Art zu akzeptieren. Wo allerdings wird Selbstliebe zu Selbstsucht und Eigensupport zum Egoismus? Die Grenzen sind schwammig und gleichzeitig glänzend klar!

Eine mögliche Definition von Egoismus ist das Erstreben von Vorteilen für das eigene Selbst. Eine egoistische Person kennzeichnet sich also dadurch, dass sie permanent an ihr persönliches Vorankommen denkt. Meiner Meinung nach muss man aber noch einen Schritt weitergehen, um Egoismus von gesunder Selbstliebe zu unterscheiden. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, für sich selbst einzustehen, seine Ziele zu verfolgen und den eignen Vorteil im Sinn haben. Das ist durchaus eine Eigenschaft, die man als natürlich und vernünftig bezeichnen darf. Schluss ist an dem Punkt, an dem wir unsere Wünsche auf dem Nachteil anderer umsetzen. Dort, wo wir aufhören, fair und ebenbürtig mit unseren Mitmenschen umzugehen, um an unser Ziel zu gelangen, genau dort wird Selbstliebe zum puren, radikalen Egoismus. Das ist die Grenze, die wir nicht überschreiten sollten.

Wichtig ist, einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn zu erkennen. Ein passender Vergleich wäre wohl der Akt des Seilbalancierens in fünf Meter Höhe. Trittst du einen Schritt zu weit nach rechts oder links, ja lehnst du auch nur deinen Oberkörper zu weit in die falsche Richtung, befindest du dich auch schon im freien Fall. Genauso läuft das mit der Balance zwischen Selbstliebe und Selbstsucht. Trittst du zu viel oder auch zu wenig für dich ein, egal was es ist, letztendlich führt es immer dazu, dass du dein Gleichgewicht verlierst und abstürzt. Wir müssen in diesem Leben unzählige Stürze dieser Art hinnehmen. Doch mit der Zeit, wenn wir viel üben und unsere Technik viel überdenken, werden wir lernen, auf dem Seil zu laufen.

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#203 Sich auch mal Ruhe gönnen

Mein typischer Alltag schaut meistens so aus. Ich hetze von A nach B. Frühs muss ich in die Uni, mittags habe ich einen Termin und am Nachmittag versuche ich an allen restlichen Dingen arbeiten, die so anfallen. Dazu gehört der Haushalt, Essen kochen oder die Selbstständigkeit anzugehen. Die Masse an Aufgaben, die einen täglich überfällt, ist meist zu groß, um sie wirklich gewinnbringend meistern zu können. Viel zu oft fällt man abends müde ins Bett, ohne das Gefühl zu haben, wirklich etwas bewegt zu haben. Natürlich gibt es Tage, an denen stimmt das mehr und an anderen stimmt es weniger! Aber was auf jeden Fall immer richtig, ist, dass du dir Ruhepausen nehmen musst, um überhaupt sehen zu können, was du geleistet hast.

Hör auf nur von einer Verpflichtung in die nächste zu rennen. Reduziere deine Aufgaben so gut wie eben möglich. Nimm dir jeden Tag einige wichtige Dinge vor, die du wirklich schaffen kannst. Und plane unbedingt von Anfang Pausen ein. Die brauchst du, um überhaupt funktionieren zu können. Jedermann braucht Pausen. Mit Pause ist Zeit gemeint, in der du wirklich rein gar nichts erledigen musst. Das sind Momente der absoluten Stille und Entspannung. Pause bedeutet nicht, sich Essen zu kochen oder die Haare zu waschen! Selbst wenn du dir pro Tag nur zwei Minuten für dich selbst gönnen kannst, wird das schon einiges ändern. In diesen zwei Minuten schaltest du komplett ab, lässt alles um dich herum fallen und bist nur noch bei dir! Solche Augenblicke erden dich und machen deinen Blick wieder frei. Der starre Tunnelblick des To-do-Punkte-Abhakens wird nun durch frisches Licht erweitert. Vielleicht wird dir in deinen Ruhepausen auch bewusst, wie glücklich du bist oder dir fällt auf, was du unbedingt ändern möchtest. Ruhepausen dieser Art sollen eine Quelle der Inspiration und der Energie sein. Damit dein Leben wieder mehr zu deinem eigenen Leben wird!

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#201 Unsicherheiten – Monster mit Super-Zerstörkräften

Wer auf dieser Welt ist bitte nicht unsicher? Wer auch immer jetzt „hier“ schreit, bitte, bitte lass uns tauschen! Denn ich gehöre ganz klar auch zu der Sorte Mensch, die sich von den kleinen bösen Stimmen der Verunsicherung ab und zu mal aus der Fassung bringen lassen.

Für all die Glücklichen, die nicht wissen, wie sich dieses Gefühl äußerst: Zunächst mal wird dir ganz flau in der Magengegend. Dann fangen die Gedanken an, mit dir Karussell zu fahren.

„Das kann ich nicht? Wie auch? Alle anderen sind garantiert besser als ich! Was habe ich schon je zustande gebracht, worauf ich stolz sein kann?“

Etwas halbherzig meldet sich dann irgendwo eine beruhigende Stimme in deinem Kopf: „Hey, aber schau, wie gut du XY kannst! Und dieses uns jenes hast du sehr gut gemacht! Du kannst absolut zufrieden mit dir sein und du wirst alles erreichen, wenn du dich nur genügend anstrengst!“

Kurz ist es dir möglich, daran festzuhalten. Für zwei Sekunden fängst du beinahe an, an dich zu glauben. Drei Sekunden später allerdings sind all diese aufbauenden Gedanken doch schon in weiter Ferne. Du fühlst dich verloren, unfähig und ganz klein. Am liebsten würdest du weglaufen und nie wieder in Konfrontation mit deinen innersten Ängsten gehen. Doch weglaufen wird dich auch nicht retten. Alles, was gegen deine Gefühle der Unsicherheit angehen kann, ist den Tatsachen mitten ins Gesicht zu schreien. ICH KANN DAS! Und es dann einfach zu machen!

Was bringt es dir, dich immer zu verstecken? Ist es dir dein Leben nicht wert voranzukommen? Dann hast du keine Wahl! Alles, was du dir erträumst, wird nur dann wahr, wenn du dir einen fetten Tritt in den Popo versetzt und dich einfach mal traust! Logisch wird dir nicht alles auf Anhieb gelingen, aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Doch dein Leben ist da, damit du es lebst. Und dazu gehören auch Fehler, Irrwege und Rückschritte. Solange du nur immer wieder weitergehst. Stell dir vor, du läufst einen Marathon bei Windstärke 7. Der Wind fegt dir mit 50 km/h entgegen und zieht dir die Beine weg. Manchmal wirst du zurückgeweht, aber du gehst tapfer weiter. Irgendwann eines schönen Tages wird sich der Wind legen und dann wirst du sehen, wie viel du trotz des Windes vorangekommen bist. Und du wirst so unglaublich stolz sein! Das ist das Leben!

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#199 Verbanne Unerfreuliches aus deinem Leben

Gibt es Dinge oder Personen, die dich regelmäßig runterziehen? Hast du eine Belastung in deinem Leben, die dich das Morgen fürchten lassen? Kannst du dich von ihnen trennen? Dann trenne dich! Dieses Leben ist deins und das wird es auch immer bleiben! Vom Tag deiner Geburt bis zum Tag deines Todes lebst du dein Leben. Du berührst und beeinflusst zwar mit deinem Tun immer und immer wieder das Leben anderer, doch dennoch bist du derjenige, der dein Leben führen musst! Nur wenn du das akzeptierst, kannst du auch die richtigen Entscheidungen für DICH treffen! Alles andere führt dazu, dass du dich für die falschen Dinge und Menschen verausgabst. Das kann ein Job sein, der dich unglücklich macht, eine toxische Beziehung oder eine Freundschaft, die eben keine echte Freundschaft ist.

Wir haben nicht ewig Zeit und wir bekommen auch nicht unendlich immer wieder eine neue Chance. Deshalb muss man das Beste aus dem machen, was man eben hat. Wenn das bedeutet, manchmal Dingen Lebwohl zu sagen, dann müssen wir das eben tun. Viele Menschen schieben derartige Abschiede jedoch manchmal jahrelang mit sich herum. Es gibt immer Gründe, warum ich etwas jetzt nicht sofort tun kann. Doch wenn es nicht den absoluten Zusammenbruch deiner Welt bedeutet, dann solltest du lieber das verfolgen, was für dich zum Ziel führt. Damit ist nicht gemeint, dass du egoistisch andere Menschen fallen lassen oder aus einem schlechten Tag heraus deinen Job kündigen sollst. Gemeint ist viel eher, dass Situationen, die dich wirklich zutiefst belasten und keine Aussicht auf Besserung zeigen, zu vermeiden sind. Wenn das eben möglich ist, ohne dabei dich selbst oder einen zu wichtigen Bestandteil deines Lebens zu verlieren. Wir alle tragen Verantwortung. Eine sehr wichtige Verantwortung tragen wir jedoch gegenüber uns selbst. Die wie folgt lautet: Handle so, dass du dich über morgen freuen kannst!

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#195 Warte niemals auf morgen

Was du heute kannst besorgen…! Hinter diesem Spruch steckt so viel Wahrheit! Und auch eine Menge Schmerz! Denn egal, wie sehr wie es versuchen, häufig lassen sich die schwierigsten Dinge eben einfach nicht mal so eben heute erledigen. Deshalb wird durch diese Einstellung auch mitunter großer Druck ausgelöst. Wir alle wollen leben, wir alle wollen glücklich sein! Keiner will Zeit verschwenden! Doch das Leben sieht das alles manchmal anders als wir! Zumindest wirkt es so! Also los, erzähle dir und mir, was dich heute belastet! … Hast du es gefunden? Dann schau es dir genau an! Kannst du dieses Problem heute in Angriff nehmen? Besteht die Möglichkeit, dass du heute Abend mit dem Gefühl ins Bett kriecht, alles gelöst zu haben? Dass morgen deshalb ein besserer Tag wird? Falls ja, dann nichts wie los!! Gib alles, sei die beste Variante deiner selbst und genieße hinterher die Früchte deiner Arbeit! Denn wenn man etwas in Angriff nimmt, dann hat man sich hinterher eine Belohnung verdient. Und die beste Art der Belohnung ist doch eigentlich Zufriedenheit und Frieden in sich selbst.

Dein Problem lässt sich nicht in einem Tag lösen? Das ist okay! Und völlig normal! Probleme sind häufig vielschichtig, tiefgehend und ziehen einen langen Rattenschwanz hinter sich her. That’s the way it is! Das nervt zwar, ist aber kein Grund zu verzweifeln! Akzeptiere dein Problem erst einmal als Teil deines Lebens. Soweit eben möglich! Überlege dir dann, wie du dein Problem Schritt für Schritt bewältigen kannst. Gehe die Schritte mit Bedacht und ohne Eile. Manche Dinge brauchen Feingefühl und Ruhe. Wenn du der Meinung bist, dass das Ergebnis diese Mühe wert ist, dann investiere deinen Schweiß, ohne weiter darüber nachzudenken. Denn aus großer Arbeit entsteht häufig große Freude! Nicht immer zwar, aber immer öfter! Klar gibt es auch Probleme, die wir überhaupt gar nicht lösen können. Das ist der allergrößte Mist und unfassbar unfair! Doch auch diese Probleme müssen Tag für Tag in unser Leben integriert werden. Von uns selbst! Wir müssen uns mit ihnen auseinandersetzen und ihnen ins Auge sehen. So oft, wie es uns voranbringt! Denn wer seine Probleme auf morgen verschiebt, egal von welcher Art die Probleme sind, der wird sich niemals auf morgen freuen! Ich weiß selbst, dass das manchmal unmöglich ist! Doch lasst uns trotzdem immer das beste versuchen! Denn nur darin leben wir!

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#187 Was ist Perfektion?

Insta und Co triggern in uns das Bild der Perfektion. Influencer oder Blogger fangen für uns scheinbar reale Momente ihres Lebens ein, aber die wenigsten davon sind auch wirklich ihres echten Lebens entsprungen. Die meisten dieser Momente sind nichts als Folgen eines langen, nervenaufreibenden Fotoshootings oder Videodreh.

Ob ein Blogger wirklich authentisch ist, das merkst du daran, wie schön seine Bilder sind. Wie perfekt die Farben zusammenpassen und wie zugeschnitten beispielsweise sein Outfit auf die Situation ist. Ich selber als Reisebloggerin kann berichten, dass es nicht immer so viel Spaß macht, den ganzen Tag im Kleidchen unterwegs zu sein. Für mich ist das ziemlich von der Tagesform abhängig. Es gibt die Tage, an denen mir das sogar unglaublich viel Freude bereitet, aber es gibt definitiv auch andere Tage. An diesen Tagen habe ich keine Lust, mir die Haare aufwendig zu stylen, ich möchte mir kein schickes Tuch um den Hals binden und schon gar kein Flatterkleidchen im frischen Wind bändigen müssen. Ich möchte einfach nur eine bequeme Jogginghose und eine Jacke tragen, meine Haare unkompliziert zum Zopf zusammenfassen und keine Zeit mit aufwendiger Schminkerei vergeuden. Aber soll ich dir etwas sagen? Wenn mir danach ist, dann mach ich das eben so!

Unser Streben nach Perfektion verhindert viel zu oft, dass wir einfach unserem Herzen folgen. Wir verbiegen uns und meinen, um jeden Preis gefallen zu müssen. Ich würde mir wünschen, dass wir alle damit aufhören. Nicht mehr die äußere Perfektion sollte bewertet werden, sondern das Bild, das unsere Herzen zeichnen. Unsere Ausstrahlung ist unser Handwerk. Aber wieso funktionieren dann all diese gefakten Ausstrahlungen so gut? Merken wir nicht, dass die Perfektion nur geschauspielert ist? Oder ist es uns egal? Weil wir genau diese Welt sehen wollen. Eine Welt aus unseren Träumen. Doch was ist, wenn wir diese Welt niemals erreichen können? Wenn sie nur ein Produkt der Fantasie ist, das all diese unechten Fotos erreichbar erscheinen lassen? Tja, dann verschwenden wir eine Menge Zeit damit, etwas hinterherzujagen, das nicht existiert. Wer braucht schon Perfektion? Wir sollten nur uns selbst brauchen! Denn in unserer echtesten Form sind wir mehr als perfekt!

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#183 Wir leben jetzt

Jetzt ist dein Moment. Nicht morgen. Nicht in zwei Jahren! Und schon gar nicht gestern! Lebe genau in diesem Augenblick! Nimm ihn wahr und lass ihn vergehen. Dann nimm dir den nächsten Moment zu Herzen. Lebe so, dass du nicht zurückblicken musst.

Warum blicken wir überhaupt zurück? Oder nach vorne? Dafür gibt es mehrere Gründe: Der Erste ist, dass wir im Hier und Jetzt nicht glücklich sind. Dass wir uns nach mehr sehnen oder von besseren Zeiten träumen. Doch egal wie schwer es ist, sich das einzugestehen, dieser Augenblick, in dem du gerade lebst, ist Teil deiner Zukunft. Du wirst ihn niemals völlig hinter dir lassen. Er wird zwar vergehen, aber während er vergeht, wird er ein Teil von dir. Du kannst mit jedem Moment dein weiteres Leben beeinflussen. Also träume nicht von der glorreichen Zukunft, sondern gestalte sie mit. Sobald du das tust, erhöhen sich die Chancen, dass sie eines Tages eintreten wird, drastisch.

Der zweite Grund könnte sein, dass wir schon in der Vergangenheit immer nur an die Zukunft gedacht haben. Deshalb müssen wir in der Zukunft dann zurückdenken, um den Moment der Vergangenheit zu würdigen. Doch da ist es längst zu spät. Der Moment ist vergangen und zurückzudenken, lässt nur den nächsten Moment in der Sanduhr verrinnen. Die Uhr tickt und tickt und wir alle fließen mit ihr.

Viel zu oft sehe ich Menschen, die nur auf morgen warten. Die sich nicht trauen. Die hoffen, dass sich irgendwann alles von selbst gibt. Die sagen, irgendwann werde ich mich aufraffen. Wenn das und das eintritt. Dann wird alles gut werden. Viel zu oft sehe ich diesen Menschen auch in mir selbst. Wenn ich mich an diesem Punkt des Wartens erwische, dann weiß ich, es ist wieder soweit. Es ist Zeit für einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten. Denn vom Herumsitzen und Warten ist noch keiner glücklich geworden. Das denke ich zumindest. Jeder Augenblick ist wertvoll. Unser Leben ist kurz! Doch das scheint keiner zu wissen. Wir versenken unsere Nase lieber in unseren Smartphones und verbringen sie mit Unwichtigen, anstatt der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Was auch immer du dir wünschst, mach es und zwar jetzt!