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Tanzen

#343 Tanz als Ausgleich zum Alltag

Arbeit, Schule, Rechnungen oder Aufgaben im Haushalt – das ist unser aller Alltag. Und auch wenn man es nicht gerne zugibt, es gibt immer irgendeinen Stressfaktor. Ob es der morgendliche Weg zur Arbeit ist, der mal wieder ewig dauert, weil man im Stau steht oder doch der Stress mit dem Chef – irgendetwas gibt es fast immer. Es können auch Kleinigkeiten sein, die man gar nicht bemerkt. Doch man kann nicht immer komplett ausgeglichen sein. Das muss nicht schlimm sein, man muss nur den richtigen Ausgleich finden. Tanzen ist hier – so wie auch andere Sportarten – eine gute Möglichkeit, den Alltagsstress abzubauen.

Tanzen eignet sich sogar besonders gut, weil hier der ganze Körper beansprucht wird. Eine gute Choreografie ist ähnlich wie ein Ganzkörper-Work-out, das zusätzlich nicht zu überfordernd ist und auch nach einem anstrengenden Arbeits- oder Schultag noch ausgeführt werden kann.

Außerdem benötigt Tanzen volle Konzentration auf den Körper und seine Bewegungen. Sonst auf nichts! Dies ist der perfekte Moment, sich wenigstens einmal am Tag ausschließlich auf sich selbst zu konzentrieren und alles um sich herum zu vergessen. In einer Tanzstunde gibt es keine anstehenden Termine, über die man schon den ganzen Tag nachdenkt. In dieser Stunde gibt es nur die Choreografie und die Musik. Der Kopf, der sonst zum Grübeln und Planen neigen könnte, ist nun völlig ausgelastet. Die Konzentration, die Tanzen erfordert, mag zwar auch anstrengend sein, dennoch auf eine Weise, die nicht stressig ist, sondern auf eine Weise, die lediglich ablenkt. Kombiniert man Ablenkung mit der Bewegung des ganzen Körpers, hat man das perfekte Mittel gegen Stress gefunden.

Deswegen hier meine Empfehlung: Tanzen hilft! Man sollte sich – selbst wenn man gerade keinen Tanzunterricht oder Ähnliches besucht – ab und zu mal Zeit nehmen und einfach für sich selbst Tanzen. Dabei kann auch ein einfaches Tutorial auf Youtube helfen. Tanzen geht immer und hilft immer, sich zu entspannen!

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Reisen

#342 Reisetherapie für Weltliebhaber

Jeder Reisende, der schon einmal für einen längeren Zeitraum in der Weltgeschichte unterwegs war, weiß, welche Auswirkungen das haben kann. Reisen ist so viel mehr als Urlaub machen. Es lässt dein Herz höher schlagen, deine Knie weich werden und dein Bewusstsein in Dimensionen aufsteigen, die du nie für möglich gehalten hättest.

Reisen führt dich zu dir selbst. Es bringt dich deinem Herzen näher. Doch wie macht es das? Wie vollbringt es diese kleinen großen Wunder? Nun, das lässt sich ganz leicht herausfinden.

Denk einfach mal ganz genau an deine letzte große Reise zurück. Was war das wahrhaftig Besondere daran? Waren es die vielen Begegnungen mit fremden Menschen, die dich verändert haben? Waren es die Abenteuer und Herausforderungen, die dich haben wachsen lassen? Oder waren es die Orte selbst, die deine Mauer zum schmelzen brachten?

Ich denke, dass keiner das so pauschal beantworten kann. Eine Reise besteht aus so vielen verschiedenen Teilen, die aber letztlich nur zusammengesetzt ein großes Ganzes ergeben. Zwar wirst du dich möglicherweise an bestimmte Erlebnisse sehr deutlich erinnern, während andere inzwischen verblasst sind. Dennoch weißt du, dass diese Erlebnisse auf anderen aufgebaut haben oder sogar durch sie bedingt wurden.

Das Leben ist eine Reise und so ist eine Reise auch vor allem eins: Leben. Allerdings bringt uns eine Reise gewöhnlich dazu, mehr zu leben. Wir leben langsamer, aktiver und bewusster. Wir genießen und überwinden unsere Grenzen. Innerhalb eines Tages auf einer Reise erleben wir oft mehr als innerhalb einer kompletten Woche zuhause. Das ist gut und schlecht zugleich. Schön ist, dass eine Reise für uns unsere Medizin gegen diverse Alltagsbeschwerden ist. Das Ziel sollte es aber langfristig sein, den Alltag ebenfalls in eine bunte Reise zu verwandeln.

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Tanzen

#341 Warum sich Tanzen wie Fliegen anfühlt

Sieht man einen großartigen Tänzer, dessen Bewegungen schwerelos wirken und er durch den Raum zu schweben scheint, zieht man oftmals den Vergleich zum Fliegen. Es wird auch oft behauptet, dass sich Tanzen tatsächlich wie Fliegen anfühlt. Auch wenn dies mehr eine Redewendung als ein ernsthafter Vergleich ist, gibt es doch einige Gründe, weshalb Tanzen das Gefühl von Schwerelosigkeit auslösen kann.

Ein Beispiel dafür sind die Sprünge: Ein Spagatsprung erfordert beispielsweise genug Kraft und Höhe, um die Beine komplett nach außen wegzustrecken. Für diesen Sprung muss man sich lange genug in der Luft befinden. Auch das freie Rad hat eine lange Flugphase und funktioniert nur, wenn man sich mit genug Kraft vom Boden wegstößt. Bei diesem Sprung befindet sich der Tänzer für den Bruchteil einer Sekunde schließlich mit dem Kopf direkt über dem Boden. Da diese Sprünge hohe körperliche Leistung verlangen, ist auch das Gefühl dabei ein besonderes. Ein kleines bisschen Gefahr, ein kleines bisschen Kribbeln im Bauch, ein kleines bisschen Faszination – so muss sich auch Fliegen anfühlen.

Doch für dieses umwerfende Gefühl sind gar nicht zwingend Sprünge nötig. Wenn man eine Choreografie so gut beherrscht, dass sich die Füße von selbst zu bewegen scheinen, fühlt man sich oft so frei und schwerelos, dass man glaubt, gleich abzuheben. Da bei den meisten Tanzformen auch kein Aufstampfen mit den Füßen, sondern ein sanftes Aufsetzen des Fußes erfordert ist, ist die Verbindung zum Boden ein anderes Gefühl als beim normalen Gehen.

Schlussendlich ist hier nur die Rede von einem Gefühl, dass von jedem auch anders wahrgenommen werden kann. Tanzen ist Interpretationssache und wird erst spannend, wenn jeder seine eigene Interpretation entwickeln kann. Ein Tänzer, der das Gefühl hat zu fliegen, ist aber mit Sicherheit auf dem Weg, ein guter und ausdrucksstarker Tänzer zu werden.

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Allgemein

#340 Was macht Italien zu einem Traumreiseziel?

Bella Italia. Italien lockt mit seinem unvergleichlichen Flair, seiner verträumten Atmosphäre und seiner romantischen Idylle jährlich zahlreiche Urlauber ins Land. Doch warum ist das eigentlich so? Was macht Italien so besonders?

Die Vielfalt Italiens

Italien sprudelt förmlich über vor Vielfalt und Variantenreichtum. Das kleine Stiefelland im Süden Europas bietet so viel mehr als Strandurlaub und kleine, romantische Dörfchen. Jeder Geschmacks- und Reisetyp wird dort fündig. Dein Urlaub wird zehnmal facettenreicher, als du es dir jemals erträumen könntest.

Klettere durch die höchsten Berge, schwimme im endlos blauen Meer, genieße Köstlichkeiten in der Hauptstadt und gondele auf einer schwimmenden Nuss durch die Stadt, die auf Wasser gebaut wurde. Erkunde entlegene Regionen, freue dich auf atemberaubende Wasserfälle und werde Zeuge längst vergangener Zeiten.

Die Kultur der Kultur

Die Geschichte Italiens reicht weit zurück. 753 Rom schlüpft aus dem Ei. Schon in der fünften Klasse habe ich diesen Spruch pausenlos vorgebetet bekommen, doch erst als ich selbst vor Ort stand und Sehenswürdigkeiten wie das Forum Romanum oder das Kolosseum bewundern durfte, wurde mir klar, welche kulturelle Besonderheiten Italien prägen. Die Kultur der Italiener ist nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch bis heute präsent. Vergleichsweise lebensnahe Zeitzeugnisse sind selten und deshalb umso beeindruckender.

Essen für Genießer

Italiens Attraktionen sehen nicht nur schön aus, sie schmecken aus vorzüglich. Pizza und Pasta wirst du zu Hause nie wieder anrühren, wenn du einmal in den Genuss einer echten italienischen Küche gekommen bist. Unser Tipp: Die besten Restaurants findest du abseits der Touriplätze. Unsere liebste Pizzeria liegt in einem abgelegenen Wohnviertel Venedigs. Nur durch absoluten Zufall sind wir dort vorbeigekommen.

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Tanzen

#339 Jazz Dance – so bekommt man ein Gefühl dafür

Jazz erfordert ein grundlegendes Rhythmusgefühl, da diese Tanzform ganz besonders auf der Musik basiert. Die Choreografie sieht umso besser aus, desto mehr man die Musik fühlt und die Bewegungen mit dieser verschmelzen. Manchmal kann es auch hilfreich sein, während des Tanzens die Augen zu schließen vorausgesetzt, man hat genug Platz. Die Gebundenheit an die Musik kommt daher, dass Jazz Dance – eine Form des zeitgenössischen Tanzes – früher hauptsächlich auf Jazzmusik getanzt wurde. Jazzmusik hat meist einen sehr ausdrucksstarken Rhythmus, auf den der Tanz genau passen musste. Heute wird häufiger moderne Popmusik verwendet, doch die Musik spielt trotzdem noch die entscheidende Rolle.

Des Weiteren ist diese Tanzform sehr bodengebunden. Das bedeutet: Viel Fußarbeit und viele Bewegungen im Liegen oder Sitzen. Jazz erfordert einen anderen Einsatz des Körpers als beispielsweise Ballett. Die Bewegungen am Boden können für Anfänger zu Beginn schwierig und unbequem sein, doch mit der Zeit gewöhnt sich der Körper bei regelmäßigem Üben an den Boden.

Bei Jazz hat der Tänzer außerdem mehr Freiheit zur Eigeninterpretation und Abwandlung des Tanzes als bei anderen Tanzstilen. Auch wenn eine Choreografie ganz besonders in der Gruppe natürlich einheitlich aufgeführt werden sollte, kommt es nicht auf jeden Millimeter an. Jeder Tänzer hat die Möglichkeit, den Umfang einer Bewegung so auf sich anzupassen, sodass diese gut aussieht und er die Emotion des Tanzes authentisch ausdrücken kann. Umso verbundener der Tänzer mit der Musik ist und umso mehr er sein eigenes Ding durchzieht, umso emotionaler wirkt eine Vorführung. Hinzu kommen noch die Gesichtsausdrücke des Tänzers und ob sie zur Stimmung des Tanzes passen. Man sollte ihm nie die Konzentration und Anstrengung, sondern nur seine Gefühle im Bezug auf die Geschichte, die er erzählen will, ansehen. Leichter gesagt als getan, doch mit genug Übung ist es sehr wohl möglich, ein Gefühl für Jazz Dance zu bekommen.

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Tanzen

#338 Wie man eine Choreografie entwickelt

Da hat man ein schönes Lied gefunden und sieht sich im Kopf dazu übers Parkett wirbeln, doch weiß nicht, wie genau man eine genaue Choreografie erstellt. Dabei gibt es nämlich mehr zu beachten, als man denken würde. Es gibt einige Punkte, die eingehalten werden sollten, wenn man mit dem Endergebnis zufrieden sein will. Abhängig davon, um welche Tanzrichtung es sich handelt, gibt es verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, dennoch gibt es auch einige Aspekte, die auf die meisten Stile zutreffen.

Erstens sollte man den Rhythmus des Liedes mit den Bewegungen abstimmen. An markanten Stellen des Liedes sollten markante Tricks eingebaut werden. Umso besser man sich im Takt bewegt, umso fesselnder und flüssiger wirkt die Choreografie. Außerdem sollte man sich einen guten Start und ein gutes Ende für den Tanz ausdenken. Beginnt das Lied langsam oder schnell? Endet es abrupt oder klingt es langsam aus? Anhand solcher Kriterien kann man seine Bewegungen ausrichten. Eine schöne Idee wäre beispielsweise in der gleichen Position zu enden, in der man gestartet hat, möglicherweise in der Hocke oder auf dem Boden liegend.

Um eine Choreografie abwechslungsreicher zu gestalten, sollte man bestenfalls öfters zwischen Bewegungen am Boden, im Stehen und im Sprung wechseln. So deckt man alle wichtigen Ebenen ab und nutzt den Raum optimal. Man könnte beispielsweise sich beispielsweise von einer liegenden Position in die Hocke befördern und schließlich aufspringen.

Außerdem kommt es immer gut an, wenn die Choreografie eine Geschichte erzählt. So besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, den Zuschauer zu Tränen zu rühren oder zum Lachen zu bringen. Obendrauf bekommt das Ganze noch eine persönliche Note. Und dies ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Choreografie.

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Tanzen

#337 Ballett – jede Bewegung muss stimmen

Ballett ist eine Tanzform, die Perfektion verlangt. Kleinste Bewegungen, die für den Zuschauer einfach aussehen mögen, fordern Körperspannung bis in die Fingerspitzen. Auch jeder Fuß muss richtig gesetzt werden und kleine Fehler im Bewegungsablauf können das Gesamtbild zerstören. Eine einzige Ballettstunde verlangt Höchstleistung des ganzen Körpers und volle Konzentration. Vollkommene Perfektion ist selbst für die erfahrensten Tänzer nicht möglich. Doch wie kommt man der Perfektion möglichst nahe?

Darauf kann es nur eine Antwort geben: Üben! Nur jahrelanges Training, meist schon von Beginn des Kindesalters an, erlauben Tänzern nach einer nahezu perfekten Vorführung zu streben. Ballett lernt man nicht von heute auf morgen, der Körper muss sich erst an diese Bewegungsformen gewöhnen und wichtige Muskeln müssen trainiert werden.

Professionelle Tänzer stehen von klein auf täglich stundenlang an der Ballettstange. Dabei stehen nicht nur Choreografien und Work-outs auf dem Programm, auch die Liebe zum Detail zählt. Beispielsweise müssen einzelne Handbewegungen lange geprobt werden, bis der Tänzer sie verinnerlicht hat und ohne Spiegel ausführen kann.

Da trotz harter Arbeit niemand alles perfekt beherrschen kann, sollte man Geduld und Ausdauer an den Tag legen und nicht verzweifeln, wenn man dies wieder feststellt. Hier ist eine Mischung aus Genauigkeit und der Akzeptanz von kleineren Fehlern gefragt. Sonst kann schnell Frustration folgen und die Lust am Tanzen vergehen.

Im Endeffekt ist aber genau dies das Faszinierende an Ballett. Man ist so nahe an der Perfektion, dass die Bewegungen atemberaubend schön anzusehen sind, aber hat dennoch immer die Möglichkeit, noch ein bisschen besser zu werden. Wenn es irgendwann keine Luft mehr nach oben gäbe, wäre es ja auch langweilig.

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Reisen

#336 Silvesterfeuerwerk in anderen Ländern – ein Kulturschock?

Den Jahreswechsel im Ausland zu erleben ist eine ganz besondere Erfahrung. Im Vorhinein weißt du wahrlich nicht, wie es wohl wird. Außer du feierst in den bekanntesten Silvester-Städten wie New York oder Sydney. Aber auch dann wirst du feststellen, dass der äußere Schein trügt und den Feierlichkeiten aus der Nähe beizuwohnen doch komplett anders ist als erwartet. Ich war zwar weder in den Vereinigten Staaten noch in Australien zu Silvester, aber dafür schon einmal im schönen Italien – genauer gesagt in der Ewigen Stadt – und ein anderes Mal im schönen Split an der kroatischen Mittelmeerküste.

Eines kann ich schon einmal verraten: Keine der Neujahrsfeiern war so wie bei uns daheim. In Italien werden fast gar keine privaten Böller gezündet. Zum Glück gehen Fans von Feuerwerkskörpern nicht komplett leer aus. Die Römer lieben es genauso, den Himmel erleuchtet zu sehen, weswegen mehrere öffentliche Feuerwerke die Stadt von oben erhellen. Die größte Feier ist für gewöhnlich – wie könnte es auch anders sein – im alten Circus Maximus. Passender kann man doch gar nicht ins neue Jahr starten, oder?

Dazu komplett im Kontrast stehend war das Feuerwerk in Kroatien. Auch wenn vor dem Glockenschlag im Gegensatz zu unseren heimischen Gefilden noch keine Böller flogen, ging es um 24 Uhr dann so richtig los. Nicht nur das städtische Feuerwerk lief auf Hochtouren – auch die Einwohner von Split ließen den Himmel in buntesten Farben erstrahlen. Die komplette Hafenpromenade leuchtete im Schein der unzähligen Bengalischen Feuer feuerrot auf. Ein Wahnsinnsanblick!

Beide Silvesterfeste im Ausland – und damit meine ich nicht nur das Feuerwerk – waren so unterschiedlich, dass ich ehrlich gesagt, ganz gespannt darauf bin, nächstes Jahr Silvester wieder im Ausland zu feiern. Mal sehen, wo ich in einem Jahr ganz sehnsüchtig das Feuerwerk erwarten werde…

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Reisen

#335 Warum sollte man unbedingt mal im Winter nach Mallorca?

Hier kommt eine dringliche Empfehlung: Fliege unbedingt auch mal im November, Dezember oder Januar auf die Balearen. Du hast die Inseln fast für dich und vom Sauftourismus sind maximal noch Bruchstücke übrig.

Erkunde bei dieser Gelegenheit am besten gleich die ganze Insel. Beginne in Sant Elm und arbeite dich mindestens bis nach Cala Figuera durch. Koste die Dörfchen aus, die man jetzt fast ganz alleine genießt. Vergiss jeglichen Stress auf den schönsten Wanderwegen der Insel und fühle die Sonne, die immer noch unerwartet warm strahlen kann.

Gerade Sant Elm habe ich besonders ins Herz geschlossen. Ende November 2017 war ich dort zum ersten Mal. Man kann sehr gut erahnen, wie voll das kleine Dorf am westlichen Zipfel der Insel im Sommer werden muss. Doch im Spätherbst und Winter liegt es in absoluter Stille und glänzt mit seinen verwunschenen Eckchen. Wunderschön ist zum Beispiel der alte Fischerhafen, wo Bötchen in allen möglichen Farben auf ihren Einsatz warten. Überall findet man kleine Aussichtspunkte und enge Treppchen, die immer wieder direkt ans Meer hinunter führen. Die Häuser im Zentrum sind mit viel Liebe errichtet worden und verleihen der Stadt einen außergewöhnlichen Look mit ihren fröhlichen Fassaden. Der eine oder andere Balkon kann einen etwas neidisch machen. Die süßen kleinen Restaurants mit tollem Blick übers Meer sind weder überfüllt noch zu leer und alle wirken total entspannt.

Auch die Viertel etwas außerhalb lohnt es sich zu erkunden. Viele Hotels werden über den Winter renoviert und sogar einige neu errichtet. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie die großen und kleinen Ferienorte entstehen. Auch wenn es etwas traurig macht, dass die Orte mehr und mehr vom Tourismus erschlossen werden. Aber nun gut, dem kannst Du auf Mallorca sowieso nur außerhalb der Saison entgehen. So ist das eben.

Angeschlossenen an die Hotels liegt eine sehr ruhige Wohnecke. Hinter dem letzten Haus der Siedlung befindet sich der dritte Strand der Stadt. Der ist allerdings mehr eine Felsansammlung mit einer Treppe ins Wasser als ein Strand.

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Reisen

#334 Was solltest Du bei der Reiseplanung für 2021 beachten?

Corona hat das Reisen dieses Jahr deutlich erschwert. Kein Wunder also, dass sich in uns allen große Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub breitmacht. Der eine träumt von endlosen Stränden und entspannten Städtetrips, während der andere den nächsten Wellness-Aufenthalt kaum erwarten kann. Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist meist sehr ruhig und bietet sich perfekt an, die Urlaubsplanung für das nächste Jahr anzugehen. Dabei solltest Du aber ein paar Aspekte beachten.

Bleib flexibel

Genau wie 2020 lässt sich auch für 2021 keine eindeutige Aussage machen. Das Einzige, was feststeht, ist, dass Corona uns auf jeden Fall weiterhin begleiten wird. In welche Richtung sich die Dinge entwickeln, kann dir aber keiner garantieren.

Wer flexibel ist, bucht am besten nicht allzu lange im Voraus, sondern erst unmittelbar vor Reiseantritt. Mit dem richtigen Reiseziel und der richtigen Herangehensweise wird das auch nicht wesentlich teurer werden.

Sorge für eine Reiserücktrittsversicherung

Wenn du nicht flexibel genug buchen kannst, solltest du für 2021 unbedingt eine Reiserücktrittsversicherung abschließen. Und zwar eine, die auch wirklich wasserdicht ist. Informiere dich ausführlich und lass dir nichts andrehen.

Plane eher für das Sommerhalbjahr

Die Betrachtung des vergangenen Jahres zeigt, dass das Virus im Sommer möglicherweise weniger oft übertragen wird. Schon alleine deswegen, weil man sich weniger drinnen aufhält. Aus diesem Grund ist es ratsam, potenzielle Reisen eher für die warmen Monate zu planen.

Autoreise statt Flugreise

Wer mit dem Auto reist, kann spontan reagieren. Du bist dann nicht auf einen Rückflug angewiesen, sondern hast die Möglichkeit, von jetzt auf gleich abzureisen oder den Ort zu wechseln. Sollte es an deinem Urlaubsort zu einem plötzlichen Anstieg der Fallzahlen kommen, hältst du dir somit alle Optionen offen.