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#203 Sich auch mal Ruhe gönnen

Mein typischer Alltag schaut meistens so aus. Ich hetze von A nach B. Frühs muss ich in die Uni, mittags habe ich einen Termin und am Nachmittag versuche ich an allen restlichen Dingen arbeiten, die so anfallen. Dazu gehört der Haushalt, Essen kochen oder die Selbstständigkeit anzugehen. Die Masse an Aufgaben, die einen täglich überfällt, ist meist zu groß, um sie wirklich gewinnbringend meistern zu können. Viel zu oft fällt man abends müde ins Bett, ohne das Gefühl zu haben, wirklich etwas bewegt zu haben. Natürlich gibt es Tage, an denen stimmt das mehr und an anderen stimmt es weniger! Aber was auf jeden Fall immer richtig, ist, dass du dir Ruhepausen nehmen musst, um überhaupt sehen zu können, was du geleistet hast.

Hör auf nur von einer Verpflichtung in die nächste zu rennen. Reduziere deine Aufgaben so gut wie eben möglich. Nimm dir jeden Tag einige wichtige Dinge vor, die du wirklich schaffen kannst. Und plane unbedingt von Anfang Pausen ein. Die brauchst du, um überhaupt funktionieren zu können. Jedermann braucht Pausen. Mit Pause ist Zeit gemeint, in der du wirklich rein gar nichts erledigen musst. Das sind Momente der absoluten Stille und Entspannung. Pause bedeutet nicht, sich Essen zu kochen oder die Haare zu waschen! Selbst wenn du dir pro Tag nur zwei Minuten für dich selbst gönnen kannst, wird das schon einiges ändern. In diesen zwei Minuten schaltest du komplett ab, lässt alles um dich herum fallen und bist nur noch bei dir! Solche Augenblicke erden dich und machen deinen Blick wieder frei. Der starre Tunnelblick des To-do-Punkte-Abhakens wird nun durch frisches Licht erweitert. Vielleicht wird dir in deinen Ruhepausen auch bewusst, wie glücklich du bist oder dir fällt auf, was du unbedingt ändern möchtest. Ruhepausen dieser Art sollen eine Quelle der Inspiration und der Energie sein. Damit dein Leben wieder mehr zu deinem eigenen Leben wird!

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#202 Reisegefahren

Reisen ist nicht gerade ungefährlich. Glücklicherweise passiert aber dann doch die meiste Zeit nichts. Oder zumindest nichts allzu Schlimmes. Mein bisher „schlimmstes“ Reiseerlebnis hatte ich vor ziemlich genau vier Jahren in Australien.

Im März 2016 war ich gerade in Melbourne angekommen und war auf der Suche nach ein paar Leuten, die mit mir einen Wagen leihen wollen, um die Great Ocean Road nach Adelaide entlang zu fahren. Dort musste ich in einer guten Woche meinen Rückflug nach Hause erwischen. Glücklicherweise traf ich auf insgesamt acht Gleichgesinnte und wir machten uns mit zwei Mietwagen auf den Weg.

Die Great Ocean Road war wirklich eine super Erfahrung. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und abends haben wir auf den freien Campingplätzen immer ein Lagerfeuer gemacht und zu Gitarrenmusik gesungen und gelacht. Das einzige Problem zu dieser Zeit waren meine Augen. Ich hatte keine frische Lösung für meine Kontaktlinsen mehr und hatte sie wohl ein bisschen zu lang benutzt. Ich bekam eine ausgewachsene Entzündung. Die folgenden zwei Tage verliefen für mich ein bisschen weniger lustig.

Ausgerüstet mit einem Kapuzenpulli und einer Sonnenbrille versuchte ich der Sonne so gut wie nur irgendwie möglich zu entkommen. Selbst durch die Sonnenbrille wurde ich so stark geblendet, dass ich gerade einmal zwei Meter weit vor mich schauen konnte. Bei einer Wanderung geschah es dann. Ich hing der Gruppe ein bisschen nach. Ich war vielleicht 15 oder 20 Meter hinter ihnen. Immer noch visuell stark eingeschränkt, den Blick immer fest auf den Boden vor mich geheftet, damit meine Augen nicht das Tränen anfangen. Und da sah ich sie: Eine waschechte Königskobra, die mitten auf dem Weg vor mir lag. Die anderen waren doch eben erst hier vorbei gekommen? Wie kann das überhaupt sein?! Glücklicherweise hat sich die Kobra aber genauso stark erschreckt wie ich mich auch. Nach einer langen Sekunde Augenkontakt verschwand sie ganz schnell wieder im Gestrüpp.

Auch wenn mir nicht wirklich etwas passiert ist, hätte das ganz schön ins Auge gehen können (Hach, wie ich Wortspiele liebe!). Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall heilfroh, dass erstens die Schlange Reißaus genommen hat und zweitens, dass diese im Endeffekt doch recht harmlose Geschichte schon mein schlimmstes Reiseerlebnis war. Ich hoffe, das bleibt so!

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#201 Unsicherheiten – Monster mit Super-Zerstörkräften

Wer auf dieser Welt ist bitte nicht unsicher? Wer auch immer jetzt „hier“ schreit, bitte, bitte lass uns tauschen! Denn ich gehöre ganz klar auch zu der Sorte Mensch, die sich von den kleinen bösen Stimmen der Verunsicherung ab und zu mal aus der Fassung bringen lassen.

Für all die Glücklichen, die nicht wissen, wie sich dieses Gefühl äußerst: Zunächst mal wird dir ganz flau in der Magengegend. Dann fangen die Gedanken an, mit dir Karussell zu fahren.

„Das kann ich nicht? Wie auch? Alle anderen sind garantiert besser als ich! Was habe ich schon je zustande gebracht, worauf ich stolz sein kann?“

Etwas halbherzig meldet sich dann irgendwo eine beruhigende Stimme in deinem Kopf: „Hey, aber schau, wie gut du XY kannst! Und dieses uns jenes hast du sehr gut gemacht! Du kannst absolut zufrieden mit dir sein und du wirst alles erreichen, wenn du dich nur genügend anstrengst!“

Kurz ist es dir möglich, daran festzuhalten. Für zwei Sekunden fängst du beinahe an, an dich zu glauben. Drei Sekunden später allerdings sind all diese aufbauenden Gedanken doch schon in weiter Ferne. Du fühlst dich verloren, unfähig und ganz klein. Am liebsten würdest du weglaufen und nie wieder in Konfrontation mit deinen innersten Ängsten gehen. Doch weglaufen wird dich auch nicht retten. Alles, was gegen deine Gefühle der Unsicherheit angehen kann, ist den Tatsachen mitten ins Gesicht zu schreien. ICH KANN DAS! Und es dann einfach zu machen!

Was bringt es dir, dich immer zu verstecken? Ist es dir dein Leben nicht wert voranzukommen? Dann hast du keine Wahl! Alles, was du dir erträumst, wird nur dann wahr, wenn du dir einen fetten Tritt in den Popo versetzt und dich einfach mal traust! Logisch wird dir nicht alles auf Anhieb gelingen, aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Doch dein Leben ist da, damit du es lebst. Und dazu gehören auch Fehler, Irrwege und Rückschritte. Solange du nur immer wieder weitergehst. Stell dir vor, du läufst einen Marathon bei Windstärke 7. Der Wind fegt dir mit 50 km/h entgegen und zieht dir die Beine weg. Manchmal wirst du zurückgeweht, aber du gehst tapfer weiter. Irgendwann eines schönen Tages wird sich der Wind legen und dann wirst du sehen, wie viel du trotz des Windes vorangekommen bist. Und du wirst so unglaublich stolz sein! Das ist das Leben!

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#200 Everybody’s free to wear sunscreen (Ein Lied von Baz Luhrmann)

Ein jeder weiß es. Ein jeder hat es schon tausend Mal gehört. Wer in die Sonne geht, sollte sich mich Sonnencreme einschmieren. Dass ich heute trotzdem ein weiteres Mal daran erinnern möchte, hat einen ganz speziellen Grund. Als Kind wurde mir immer gesagt, dass ich mich eincremen muss, damit ich keinen Sonnenbrand bekomme. Ich werde allerdings sehr schnell braun, weswegen ich auch äußerst selten einen Sonnenbrand bekomme. Selbst die australische Sonne hat das nur zwei Mal geschafft.

Was ich aber lange Zeit nicht wusste, ist, dass die Sonnencreme nicht nur vor einem Sonnenbrand schützen soll, sondern auch überhaupt vor der im Sonnenlicht befindlichen UV-Strahlung. Nur weil man keinen Sonnenbrand bekommt, heißt es nämlich nicht, dass die UV-Strahlung ungefährlich wäre. Sie ist hauptverantwortlich für die Bildung von Langzeitschäden wie Hautkrebs oder anderen lichtbedingten Hautschäden und ist deswegen unbedingt zu vermeiden. Dabei existiert die Gefahr der UV-Strahlung natürlich nicht nur im Urlaub sondern auch in unseren Gefilden.

Das heißt, gerade Menschen mit heller Haut sollten sich unbedingt immer eincremen und die Creme einziehen lassen, bevor man z.B. ins Wasser geht. Das schützt nicht nur die Gewässer, sondern garantiert auch einen besseren Schutz vor der Sonne. Auch wasserfeste Sonnencreme ist nicht vollständig wasserfest und sollte deswegen einziehen. Nach einem erfrischenden Bad oder bei längerer Sonnenexposition ist es sinnvoll, den Sonnenschutz zu erneuern.

Aber auch wenn man sich mehrmals eincremt, kann man nicht unendlich lange in der Sonne bleiben, ohne sich einen Sonnenbrand zuzuziehen. Auch Cremes mit Lichtschutzfaktor 50+ können nicht die gesamte UV-Strahlung abhalten und irgendwann wird es unserer empfindlichen Außenhülle einfach zu heiß. Deswegen heißt die Devise trotzdem noch die Mittagssonne zu meiden und sich bei starker Sonnenstrahlung vermehrt im Schatten aufzuhalten.

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#199 Verbanne Unerfreuliches aus deinem Leben

Gibt es Dinge oder Personen, die dich regelmäßig runterziehen? Hast du eine Belastung in deinem Leben, die dich das Morgen fürchten lassen? Kannst du dich von ihnen trennen? Dann trenne dich! Dieses Leben ist deins und das wird es auch immer bleiben! Vom Tag deiner Geburt bis zum Tag deines Todes lebst du dein Leben. Du berührst und beeinflusst zwar mit deinem Tun immer und immer wieder das Leben anderer, doch dennoch bist du derjenige, der dein Leben führen musst! Nur wenn du das akzeptierst, kannst du auch die richtigen Entscheidungen für DICH treffen! Alles andere führt dazu, dass du dich für die falschen Dinge und Menschen verausgabst. Das kann ein Job sein, der dich unglücklich macht, eine toxische Beziehung oder eine Freundschaft, die eben keine echte Freundschaft ist.

Wir haben nicht ewig Zeit und wir bekommen auch nicht unendlich immer wieder eine neue Chance. Deshalb muss man das Beste aus dem machen, was man eben hat. Wenn das bedeutet, manchmal Dingen Lebwohl zu sagen, dann müssen wir das eben tun. Viele Menschen schieben derartige Abschiede jedoch manchmal jahrelang mit sich herum. Es gibt immer Gründe, warum ich etwas jetzt nicht sofort tun kann. Doch wenn es nicht den absoluten Zusammenbruch deiner Welt bedeutet, dann solltest du lieber das verfolgen, was für dich zum Ziel führt. Damit ist nicht gemeint, dass du egoistisch andere Menschen fallen lassen oder aus einem schlechten Tag heraus deinen Job kündigen sollst. Gemeint ist viel eher, dass Situationen, die dich wirklich zutiefst belasten und keine Aussicht auf Besserung zeigen, zu vermeiden sind. Wenn das eben möglich ist, ohne dabei dich selbst oder einen zu wichtigen Bestandteil deines Lebens zu verlieren. Wir alle tragen Verantwortung. Eine sehr wichtige Verantwortung tragen wir jedoch gegenüber uns selbst. Die wie folgt lautet: Handle so, dass du dich über morgen freuen kannst!

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Reisen

#197 Essen auf Reisen – Wir alle werden mutiger

Essen und Reisen. Das ist etwas, das passt zusammen wie die Faust aufs Auge! Nirgends wirst du häufiger mit dir unbekannten Genüssen für den Gaumen konfrontiert als in einem fremden Land.

Ich will dir mal eine Geschichte erzählen. Als ich ein kleines Kind war, habe ich kaum etwas gegessen, was ich nicht kannte oder was komisch roch oder unter Verdacht stand, etwas Gesundes zu sein. Gut, das ist ja soweit auch normal für ein Kind. Das ändert sich mit dem Erwachsenwerden. Tja, in meinem Fall? Pustekuchen. Noch mit 21 Jahren habe ich meine Pizza ohne Käse und meinen Döner ohne Salat sowie Soße bestellt. Klingt eklig? Und irgendwie unvollständig? Nun gut, da stimme ich dir zu! Aber erst neuerdings. Ich wage zu behaupten, das alles hat sich in diesem Moment geändert, in dem ich mit dem Reisen begonnen habe. Wer wochen- oder monatelang unterwegs ist und sich mit den fremdesten Gerichten konfrontiert sieht, dem bleibt fast nichts anderes übrig, als ein wenig Mut zu beweisen und diesen exotischen Gerüchen eine Chance zu geben. Was soll ich sagen? Es hat geschmeckt! Zwar nicht alles und vor allem auch nicht immer sofort. Doch mit der Zeit habe ich mich in die Küchen der Länder, die ich besucht habe, der Reihe nach verliebt.

Heute gehört mein Herz vor allem der indischen Art zu kochen. Ich könnte Currys, Naan und den ganzen unfassbar leckeren Kram am liebsten zu jeder Mahlzeit verspeisen.

Deswegen kann ich jedem, der vielleicht bisher etwas schüchtern an die Sache herangegangen ist, nur empfehlen: Traut euch! Schmeißt euch mitten rein in diese Genüsse. Ihr werdet es nicht bereuen. Was ihr jedoch bereuen würdet, wären drei Wochen in Asien, in denen ihr nur in Burgerläden oder bei Pizzahut gegessen habt.
Probiert das Essen da, wo auch die Einheimischen speist und lasst euch in die Geheimnisse der traditionellen Landesküche einführen.

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Campingurlaub Reisen

#198 Gewürzauswahl für deine Campingreise

Auf Reisen mit dem Campingkocher befindest du dich sehr oft in der Situation, dass du keine allzu komplexen Gerichte zubereiten kannst. Die Möglichkeit, auf mehreren Platten zu kochen und dabei noch etwas im Backofen schmoren zu lassen, wie du es von zuhause kennst, hast du in der freien Wildbahn leider nicht. Gerade deswegen wird deine Gewürzauswahl umso wichtiger. Mit der richtigen Mischung kannst du den zuweilen einfachen Speisen den nötigen Pep verleihen und auch ein bisschen für Abwechslung sorgen.

Gewürze, die niemals fehlen sollten, sind natürlich Salz und Pfeffer – die Klassiker eben. Da meine Freundin und ich sehr gerne asiatisch und/oder orientalisch kochen, haben wir auch immer Curry oder Kurkuma mit dabei, im besten Fall auch noch ein bisschen Chili. Seit unserem Aufenthalt auf Sri Lanka sind wir verrückt nach scharfem Essen! Wer ein bisschen mehr Gewürze auch noch unter bekommt, sollte auch noch Oregano für Pastas mitnehmen. Knoblauch und Ingwer – beide halten ja zum Glück auch lange Zeit – sind auch eine super Möglichkeit, um Abwechslung reinzubringen.

Gerade für Suppen, Reis und Couscous haben wir auch immer ein paar Brühwürfel mit dabei. Achte doch mal beim nächsten Besuch im Supermarkt darauf, welche Arten es alles gibt. Man kann auch ein paar experimentelle Brühwürfel mitnehmen. So viel Diversität bei so einer kleinen Größe kriegst du ansonsten nur sehr schwer.
Auch wenn die folgenden Dinge nicht wirklich mehr zur Kategorie Gewürz zählen, sind sie unabdingbar für eine leckere Campingkocher-Küche: Denke daran, ein bisschen Öl zum Anbraten mitzunehmen. Wenn du viel Platz hast, kannst du auch zwei verschiedene Öle mitnehmen. Ansonsten können optional auch Essig und Tee – einen Moment, ich habe mich gerade erinnert, dass ich meinen schon viel zu lange ziehen lasse – mit ins Reisegepäck.

Auch wenn ich liebend gerne immer gleich alle Gewürze mitnehmen würde, die in meiner Küche rumstehen, geht das auf den meisten Reisen leider nicht. Denk immer daran, dass du auf Reisen auch ein bisschen auf den gewohnten Komfort verzichten musst. Vor allem wenn du nur ein begrenztes Gepäckvolumen hast!

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Reisen

#196 Deutschland gegen die Welt

Wann immer wir zu Hause feststecken, probieren wir den Alltag mit ein paar Ausflügen in die nähere Umgebung aufzupeppen. Mal geht es ins Mittelgebirge, mal an einen See. Ich kenne auch genügend Menschen, die der Meinung sind, dass ein Urlaub außerhalb Deutschlands für sie überhaupt nicht notwendig ist. Könnte ich mir ein Leben ohne Auslandreisen noch vorstellen?

Die klare Antwort ist: NEIN! Ich finde es ehrlich gesagt immer äußerst enttäuschend durch Deutschland zu reisen. Die Menschen sind deutlich öfter unfreundlich, als ich es vom Ausland gewöhnt bin. Von der Offenheit mal ganz zu schweigen! Darüber hinaus empfinde ich Deutschland als relativ eintönig. Es gibt zwar schon eine gewisse Diversität – der hohe Norden sieht jetzt nicht gerade wie das alpine Gebirge im Süden aus – aber es gibt trotzdem eine gleichbleibende Kontinuität. Die Deutschen ähneln sich untereinander mehr als ein Berliner und ein Münchner manchmal zugeben möchte.

Das Ausland dagegen reizt mit immer neuen Erfahrungen, mit Abwechslung und Abenteuern. Mal geht es in die wilde Natur, dann auf einen Erkundungstrip durch eine aufregende Metropole. Die unbekannten Sprachen, Kulturen und Gepflogenheiten kennenzulernen ist ein echter Genuss.

Wie sieht es jetzt aber mit kleineren Ausflügen zum Überbrücken von Reisepausen aus. Dort kann Deutschland für mich punkten. Ein Ausflug in die Berge zum Snowboarden oder Skifahren hört sich in meinen Ohren genauso gut an, wie in der Vulkaneifel in alten Kratern schwimmen zu gehen – das zweite steht übrigens noch auf unserer To-Do-Liste, seitdem ich vor ein paar Wochen von der Möglichkeit gehört habe. Ja, Deutschland hat auf jeden Fall auch seine Reize für mich, aber vor allem lokal beschränkt. Das heißt, ich werde dem Reisen ins Ausland wohl nie absagen können, aber ein paar mehr Trips innerhalb der heimatlichen Grenzen wäre auf jeden Fall auch ein erstrebenswertes Ziel.

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Lifestyle

#195 Warte niemals auf morgen

Was du heute kannst besorgen…! Hinter diesem Spruch steckt so viel Wahrheit! Und auch eine Menge Schmerz! Denn egal, wie sehr wie es versuchen, häufig lassen sich die schwierigsten Dinge eben einfach nicht mal so eben heute erledigen. Deshalb wird durch diese Einstellung auch mitunter großer Druck ausgelöst. Wir alle wollen leben, wir alle wollen glücklich sein! Keiner will Zeit verschwenden! Doch das Leben sieht das alles manchmal anders als wir! Zumindest wirkt es so! Also los, erzähle dir und mir, was dich heute belastet! … Hast du es gefunden? Dann schau es dir genau an! Kannst du dieses Problem heute in Angriff nehmen? Besteht die Möglichkeit, dass du heute Abend mit dem Gefühl ins Bett kriecht, alles gelöst zu haben? Dass morgen deshalb ein besserer Tag wird? Falls ja, dann nichts wie los!! Gib alles, sei die beste Variante deiner selbst und genieße hinterher die Früchte deiner Arbeit! Denn wenn man etwas in Angriff nimmt, dann hat man sich hinterher eine Belohnung verdient. Und die beste Art der Belohnung ist doch eigentlich Zufriedenheit und Frieden in sich selbst.

Dein Problem lässt sich nicht in einem Tag lösen? Das ist okay! Und völlig normal! Probleme sind häufig vielschichtig, tiefgehend und ziehen einen langen Rattenschwanz hinter sich her. That’s the way it is! Das nervt zwar, ist aber kein Grund zu verzweifeln! Akzeptiere dein Problem erst einmal als Teil deines Lebens. Soweit eben möglich! Überlege dir dann, wie du dein Problem Schritt für Schritt bewältigen kannst. Gehe die Schritte mit Bedacht und ohne Eile. Manche Dinge brauchen Feingefühl und Ruhe. Wenn du der Meinung bist, dass das Ergebnis diese Mühe wert ist, dann investiere deinen Schweiß, ohne weiter darüber nachzudenken. Denn aus großer Arbeit entsteht häufig große Freude! Nicht immer zwar, aber immer öfter! Klar gibt es auch Probleme, die wir überhaupt gar nicht lösen können. Das ist der allergrößte Mist und unfassbar unfair! Doch auch diese Probleme müssen Tag für Tag in unser Leben integriert werden. Von uns selbst! Wir müssen uns mit ihnen auseinandersetzen und ihnen ins Auge sehen. So oft, wie es uns voranbringt! Denn wer seine Probleme auf morgen verschiebt, egal von welcher Art die Probleme sind, der wird sich niemals auf morgen freuen! Ich weiß selbst, dass das manchmal unmöglich ist! Doch lasst uns trotzdem immer das beste versuchen! Denn nur darin leben wir!

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Reisen

#194 Der frühe Vogel fängt den Wurm

Für die meisten Menschen gehört mindestens ein Sonnenuntergang zu einer erfolgreichen Reise mit dazu. Meine Freundin und ich sind auch begeisterte Sonnenuntergangsgucker und meistens sind wir dabei auch nicht allein. Unser Stativ und unsere Kamera erfreuen sich auch an den herrlichen Farben im Himmel.

Eigentlich finde ich Sonnenaufgänge aber noch viel schöner. Es ist viel weniger los, die meisten Menschen liegen noch faul im Bett. Genau das ist auch unser Problem. Wir sind absolute Langschläfer. Wenn wir auf Reisen sind, ist es zwar meistens nicht ganz so schlimm, aber für einen gelungenen Sonnenaufgang muss man schon eher zum Frühaufsteher mutieren. Das haben wir aber bis jetzt nur in absoluten Ausnahmen geschafft. Die erfolgreichste Früh-Aufsteh-Aktion war wohl die nächtliche Besteigung des Adam’s Peak in Sri Lanka. Mitten in der Nacht ging es los und nach über 5000 Treppenstufen standen wir pünktlich zum Sonnenaufgang oben auf dem Gipfel.

Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass wir es ein paar Mal öfter schaffen, uns morgens aus dem Bett zu quälen, um den Aufstieg der Sonne mit zu erleben. Fotos von Sonnenuntergängen haben wir auf jeden Fall schon mehr als genug! Was mich auch sehr reizen würde, wäre eine Wanderung vor den ersten Sonnenstrahlen. In der Dämmerung hat man ja bekanntlich sehr gute Chancen, auf wilde Tiere zu treffen.

Ein weiterer entscheidender Vorteil am frühen Aufstehen ist, dass man als einer der ersten die später am Tag überlaufenen Sehenswürdigkeiten besichtigen kann. Nicht nur weniger Menschen machen sich auf den Fotos gut, auch das Licht der noch niedriger stehenden Sonne ist ansprechender, als wenn man erst gegen Mittag an Ort und Stelle aufschlägt.

Es gibt also viele gute Gründe, um im Urlaub auch mal den Frühaufsteher zu mimen. Ob wir daran bei immer noch bei unserer nächsten Reise denken? Wir werden ja sehen…